TU BRAUNSCHWEIG
Symbolfoto

“Happy Lehrstuhl to you…!”

Ganz viele erste Male, von 2007 bis heute: Die erste Professorin, die ersten Mitarbeiter, der erste Umzug, das erste Oktoberfest, die ersten Hempels, die erste Antrittsvorlesung, das erste Seminar in einem Schloss, der erste Ägypter, das erste Mal auf der CeBIT, na undsoweiter…

Heute wird unser Lehrstuhl drei Jahre alt. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank, Susanne!

Studienarbeit „Clickstream-Analyse“

Wer kennt das nicht: Man besucht den Onlineshop Amazon und sucht bspw. nach einem Objektiv für die neue Kamera. Auf der Artikelseite des auserwählten Objektivs werden mir neben dem eigentlichen Produkt auch andere Artikel vorgeschlagen, die mich interessieren könnten. Noch deutlicher wird es, wenn ich mit demselben PC und Browser die Webseite später erneut besuche: Die Startseite enthält plötzlich sehr viele Kaufvorschläge für Objektive oder ähnliche Produkte und hat sich meinen Interessen angepasst. Aber woher “weiß” Amazon eigentlich, was ich mir angeschaut habe oder was mir gefallen könnte?

Die Antwort steht im Clickstream geschrieben, mit dem die Betreiber einer Webseite ab dem Moment, wo wir den Internetauftritt betreten, jeden unserer Schritte und Klicks verfolgen und aufzeichnen können.

Im Rahmen meiner Studienarbeit am Institut für Wirtschaftsinformatik bei Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz hatte ich die Möglichkeit, mich mit der Clickstream-Analyse zu beschäftigen.

Meine Aufgabe war es, die unterschiedlichen Ansätze und Verfahren der Clickstream-Analyse darzustellen und zu erläutern. Außerdem sollten einige Tools vorgestellt und der entsprechenden Zielgruppe zugeordnet werden.

Aber was genau ist ein Clickstream? Sobald der Besucher auf einer Webseite einen Klick ausführt oder in sonstiger Weise mit der Webseite kommuniziert bzw. interagiert, hinterlässt er eine Spur, die in Form eines Eintrags im Weblogfile (Protokollfile) des Servers gespeichert wird. Genau diese Spur ist der Clickstream, der demnach den Surfpfad bzw. Bewegungspfad des Besuchers durch eine Webseite aufzeichnet. Hierzu zählt ebenfalls die Aufenthaltsdauer des Nutzers auf den einzelnen Seiten bzw. des gesamten Webauftritts.

Wie sich jedoch jeder vorstellen kann, kommen bei der sehr hohen Anzahl an Usern, die täglich die Webseiten besuchen, enorme Datenmengen zusammen. Somit sind Algorithmen nötig, die automatisch Muster aus der Datenbasis extrahieren. Die Clickstream Datenbasis an sich ist nämlich “neutral”. Erst die Analyse dieser Informationen kann den Websitebetreibern helfen sich folgenden Herausforderungen zu stellen:

  1. Mit den Angeboten, Produkten und Dienstleistungen die richtige Zielgruppe zu erreichen.
  2. Den Kunden die richtigen Angebote, Produkte und Dienstleistungen empfehlen und so ggf. zum Kauf „verführen“.
  3. Fehler in der Struktur der Webseite aufspüren und beseitigen.
  4. Das Verhalten der Besucher bzw. Kunden besser verstehen.
  5. Vorlieben der Besucher und zukünftige Trends aufdecken.

Die Analyse ist nur ein einzelner Schritt eines Gesamtprozesses, der als Web Mining bekannt ist. Wie der Web Mining-Prozess von der Datenerhebung, über die Clickstream-Analyse, bis hin zur Erkenntnisgewinnung aussieht, zeigt die folgende Abbildung:

Web Mining-Prozess, in Anlehnung an Hippner et al. (Handbuch Web Mining im Marketing – Konzepte, Systeme, Fallstudien”, 2002; S. 9)

Wenn die Clickstream-Analyse erfolgreich durchgeführt wird, können ggf. nicht nur durch den Vorschlag von Produkten, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden abgestimmt sind, mehr Kunden zum Kauf „verführt“ werden, sondern es können auch Mehreinnahmen bei günstig positionierten Werbebannern erzielt werden.

Strukturfehler sind oft ein Grund dafür, warum Kunden Kaufprozesse nicht abschließen oder frustriert den Webauftritt verlassen, weil sie die gewünschten Inhalte nicht finden. Durch ein frühzeitiges Erkennen dieser Fehler können nicht nur die Kaufprozesse abgeschlossen, sondern auch die Zufriedenheit der Kunden gegenüber der Webseite und damit bezüglich des Unternehmens selbst gesteigert werden.

Somit wird schnell deutlich, welche enorme Bedeutung die Analyse der Clickstreams und das ihr zugrunde liegende Web Mining für Unternehmen und für das Online Marketing haben. Besonders für E-Commerce Unternehmen ist die Clickstream-Analyse eine Notwendigkeit, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

Wie hoch die Nachfrage nach solchen Pfadanalyse-Tools ist, zeigt sich bereits an der sehr großen Auswahl an Produkten und Dienstleistern, die eine Klickpfadanalyse anbieten.

Bei der Betrachtung der Tools ist mir das Tool eTracker besonders positiv aufgefallen, da die Klickpfade der Besucher mit Hilfe eines übersichtlichen Diagramms bzw. Graphen visualisiert werden.

Darin wird auf den ersten Blick deutlich, welche Webseite der Webdomain am häufigsten aufgerufen wurde (orangegelber Knoten in der Mitte des Diagramms) und welche beliebtesten Klickpfade zu der Webseite hin- und welche davon wegführen. Oder, anders gesagt, welchen Weg die Besucher gegangen sind, um zu dieser Webseite zu gelangen und welchen Weg sie danach eingeschlagen haben.

Klickpfadanalyse der eTracker Online Demo

Wer selbst einmal sehen möchte, mit welchen Tools die einzelnen Webseiten unser Surfverhalten „beobachten“, kann sich das Firefox-Plugin „Ghostery“ installieren. Diese nette kleine Erweiterung zeigt dem Nutzer, ob eine Webseite JavaScript-basierte Trackingmechanismen einsetzt, um das Surfverhalten aufzuzeichnen. Ghostery erkennt Tracking bzw. Analytics Dienste (genauer ihre in der  HTML-Seite eingebeteten Skripte) und zeigt diese mit Hilfe eines Popups an.

Dabei wird schnell deutlich, dass schon lange nicht mehr nur Onlineshops solche Tools verwenden, sondern dass auch andere Einrichtungen darauf zurückgreifen. Dazu zählen Behörden, Krankenkassen, Banken, Versicherungen, soziale Netzwerke u.v.m.. Meist zeigt ein Blick in die Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Unternehmensseiten, ob Tracking- oder Analyticsmechanismen eingesetzt werden.

Das Thema Clickstream-Analyse und die sich damit bietenden Möglichkeiten, das Nutzerverhalten der Besucher auf Webseiten zu analysieren oder gar vorherzusagen, ist ein äußerst spannendes Forschungsfeld. Wie das zu Anfang beschriebene Beispiel zeigt, können die „Auswirkungen“ selbst bei einem simplen Einkauf im Internet beobachtet werden.

Mir hat die Arbeit sehr viel Spaß gemacht und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Elena Kozlowski für die wunderbare Betreuung bedanken. Ich freue mich schon auf die Diplomarbeit.

Asadeh Beigi

Was macht das Internet mit uns? – Macht mit!

Es gibt  Menschen die das Internet als eine „Gehirn zersetzende Erfindung“ bezeichnen.

Aber mal kurz gefragt:

  • Wie viel Zeit geht für irgendwelche Spielereien im Internet drauf?
  • Wie viel Zeit für das dauernde Kontrollieren des E-Mail Faches, wenn man auf eine Nachricht wartet?
  • Erodiert unser Verhalten im Internet unsere Konzentrationsfähigkeit? Oder können wir für uns einen großen Nutzen aus dem Internet ziehen. Indem wir zum Beispiel Gedächtnisleistungen auslagern.

Diesen und vielen weiteren Fragen gehe ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit nach. Interesse? Dann mach mit bei meiner Umfrage!

http://survey.wi2-tubs.de/index.php?sid=21128&lang=de

Es würde mir wirklich sehr helfen.

Anmerkung: Die Befürchtung, dass ein Medium die Menschheit verdummt, gab es schon einmal: Nämlich als die Erfindung der Schrift das Auswendiglernen und die uns heute fast schon unbekannten Formen des Tradierens überflüssig machten.

Termin der Vertiefungsklausuren

Die Vertiefungsklausuren (TEB, KEB, E-Services, IuK) finden am Dienstag, den 24.08. um 8.30 Uhr im (Audimax-)Zelt statt. Eine Sitzplatzverteilung findet ihr am Eingang und bei den Aufsichten.

Vorstellung der Seminarthemen und der gesamten Lehre

Am Donnerstag, den 28.10.2010 um 15 Uhr findet unser Semester-Kick-Off statt. Dort erfahrt ihr alles über unsere Veranstaltungen, Seminare, (Team-)Projekte und Abschlussarbeiten. Außerdem werden die einzelnen Seminarthemen des kommenden Semesters kurz vorgestellt. Im Anschluss könnt ihr euch für die Seminare anmelden.

Wir freuen uns auf das neue Semester mit Euch!

Scharfe Strandgespräche…

“Is IT too hot for you?”, Strandgespräch auf dem Sonnendeck-Süd, 10.08.2010

Gestern Abend war eindeutig der schönste und sonnigste Tag der Woche – und deswegen hatten wir uns genau diesen wunderschönen und sonnigen Tag ja auch ausgesucht, damals, vor gut drei Monaten. Für unser Strandgespräch und das Schnupperpraktika-Speeddating. Denn Wirtschaftsinformatiker können so etwas, selbstredend!

Mit der IT-Region 38, Frank Fauth, Unternehmern, Studenten, Schülern und Gästen aus aller Welt haben wir beim Currywurst-Schärfe-Wettessen die schärfsten ITler der Region ermittelt: Max, Johannes und Asadeh. Schärfster ITler Nordamerikas wurde Jeremiah, schärfster ITler Ägyptens Islam. Bravo, Tusch und Applaus!

(Dabei wurden Schärfegrade der Currysauce von 850.000 Scoville erreicht. Die Scoville-Skala, 1912 von dem Pharmakologen Wilbur L. Scoville entwickelt, zeigt die Schärfe von Früchten der Paprikapflanze an. Der Wert ist abhängig vom Anteil des in der Frucht enthaltenen Capsaicins, das die Schmerzrezeptoren der Schleimhäute reizt und somit die Schärfeempfindung auslöst. Na, oder so ähnlich. Wohl bekomm’s!)

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Schön, dass Ihr dabei wart!

Strandgespräch “Is IT too hot yor you?”

“Is IT too hot for you?” – Sonnendeck Süd – heute Abend (10.08.2010), ab 18:00 Uhr

“Is IT too hot for you?”, 2009

Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz

Heute Abend veranstalten wir mit der IT-Region 38 ein “Strandgespräch” auf dem Dachstrand “Sonnendeck-Süd” in Braunschweig, um (zukünftigen) Studenten und Schülern, Unternehmern und Fans der Region 38 die “Sonnenseite der Wirtschaftsinformatik”zu zeigen. Also Euch!

Hier seht Du einen Bericht vom letzten Jahr.

Hier die Facebook-Seite dazu

Anmelden könnt Ihr Euch auch hier, auf der  IT-Region-38-Seite

Wir freuen uns auf Euch!

Klausurfragestunde Informationsmanagement

Am Mittwoch, den 11.8. um 15 Uhr findet zur Vertiefungsklausur “Informationsmanagement” (E-Services, KEB, TEB) eine Klausurfragestunde statt. Bitte sendet eure Fragen vorher über Stud.IP bzw. per Mail an den entsprechenden Betreuer der Vorlesung, damit wir uns vorbereiten können. Es werden nur inhaltliche Fragen beantwortet, die vorher eingegangen sind.

Game2Innovate! SEP Projekt

Im Rahmen des SEP2010 Projekts bei wi2 hat sich unser Team mit der Realisierung des Game2Innovate Konzepts beschäftigt. Dabei lag der Fokus auf der Erstellung einer Communityseite und einer Spielkarte mit Missionen, welche die Basis für das Innovationsspiel liefert. Dabei mussten wir uns nicht nur in neue Programmiertechniken einarbeiten, sondern auch immer wieder abwiegen zwischen Seriosität und Verspieltheit, zwischen Flexibilität und der Sicherstellung sinnvoller Inhalte. Genau dieser Spagat zwischen Spiel und produktiver Lösungsfindung macht den Reiz und die Herausforderung bei Game2Innovate aus.

Im Laufe des Projekts haben wir dann folgende Features umgesetzt:

- Benutzerverwaltung mit Profilseite
- Spielkarte mit Google-Maps-Anbindung und der Möglichkeit dort Missionen anzulegen und auszuwählen
- Spielmechaniken wie Punkte und Levelsystem, Labore und Chatfunktion

Parallel wurde noch ein Bereich für Unternehmen und eine Toolbox für die Missionen im Rahmen einer Studienarbeit und eines Teamprojekts erstellt.

Beim TDSE 2010 am 15.07 konnten wir Game2Innovate bereits vorstellen. Wir hoffen, dass die Entwicklung an Game2Innovate weitergeht und es auch bald für alle online verfügbar ist!

Sebastian

Nur noch zehn Tage…!

Am 10.8.2010, ab 18:00 Uhr, veranstalten wir mit der IT-Region 38 ein “Strandgespräch” am Sonnendeck-Süd in Braunschweig, um (zukünftigen) Studenten und Schülern, Unternehmern und Fans der Region 38 die “Sonnenseite der Wirtschaftsinformatik” zu zeigen.

Hier sehen Sie einen Bericht vom letzten Jahr:

Auch Schülerinnen und Schüler haben hier die Gelegenheit sich mit unseren Studenten, Mitarbeitern, Professoren und Unternehmern der Region zu vernetzen. Und sich über ihr (zukünftiges) Studieren an der TU Braunschweig auszutauschen.

Hier gehts zur Facebook-Seite.

Wir sehen uns…!

“Where is the mouse…?”

Yesterday, I talked about “Communications 2.0″ in a new age of cooperation. With a little help from giants like Berthold Brecht (radio theory), Clay Shirky, Jimmy Wales or David Weinberger.

David Weinberger and the Cluetrain Manifesto (Elektrischer Reporter)

Jimmy Wales about Community Design (Elektrischer Reporter)

Social Media in Plain English (by Commoncraft.com)

Some facts about the Social Media Revolution (by Erik Qualman)

To my mind, Communications 2.0 is about Consuming, Producing and Sharing. So I raised the question, how we could share our life at the University of Brunswick with our friends outside the campus, on Facebook, for example. Clay Shirky sums this trias of Consuming, Producing and Sharing up in the metaphor “looking for the mouse”.

So, where is the mouse on TUgether… What do you think?

Gerald Fricke

Brand Promoting for “TUgether”…?

Brand Promoter 2.0

Last Friday, Thomas Plennert discussed with our international students the question, how to create a viral campaign for “TUgether”:
  • Which viral elements can we integrate in TUgether?
  • What makes people talk about TUgether?
  • What kind of features may users show their friends?
  • How can we help „fans“ to talk about TUgether?

A very good idea was born, throughout this session: The Gaussion Curveball… Let’s see how this could work…!

Customer-E-Services…

Customer E-Services

Patrick Helmholz: Context-Oriented Customer-Services. Lecture at Summer School 2010, TU Braunschweig, on Corporate Communications 2.0. Braunschweig, 2010-07-22.
Thanks, Patrick!

Kick-Off “Corporate Communications 2.0″

What do you think about “Corporate Communications”? Corporate communication is the communication issued by an organization to all its publics. It can be defined as the set of activities involved in managing and orchestrating all internal and external communications, as my dictionary says.

Facing the Web 2.0, we think that there is a great transformation from classic websites, traditional PR and corporate content to something we call „Corporate Communications 2.0”. What does this tranformation mean?

In this Summer School we will talk about this transformation – towards the wisdom of crowds and a new Age of Cooperation. We look at entreprises and universities. An we take our own University, our own institute and the students’ platform TUgether as an example. Here’s the whole program.

But first of all, let’s have a look at marketing communications in the old days. BP for example gives you the best gasoline. Makes your car faster and stronger. Thanks to British Petroleum! Let’s see the typical commercial from 1970 on YouTube (slide 2). Than, in the last years, British Petroleum is getting green and greener. More friendly, funny and very cool, as you can see here on YouTube. The company‘s brand is moving from British Petroleum to „Beyond Petroleum“ (slide 3).

But what happens next…? BP spills coffee, as you see on YouTube (slide 4). And oil, of course. The company causes the greatest oil spill in the Mexican Gulf in history. And the people take over the control off BP’s corporate communications, in hundreds of sarcastic YouTube-Videos, Facebook-Groups, Twitter-parodies and so on. This video is just one example.

In the Age of Web 2.0 you have to listen, first. Then react. You have to trust the people, you have to think distributed and to be honest. And don‘t be evil and don‘t spill coffee or oil.

The internet is a platform, as Jeff Jarvis writes in „What Would Google Do?”. A platform enables. lt helps others to build value. Any company can be a platform. Platforms heip users create products, businesses, communities, and networks of their own. If it’s open and collaborative, those users may in turn add value to the platforms (slide 8).

So there are five major shifts in Corporate Communications, to my mind (slide 9). We will talk about these four transitions in our Summer School. And we will ask ourselve about the power of cooperation and collaboration.

  1. From Marketing Communications to Conversational Marketing
  2. From Brand Management to Brand Wikification
  3. From Public Relations to PR 2.0 and Social Media Marketing
  4. From Corporate Ethics to Corporate Social Responsibility 2.0
  5. Towards the Age of Cooperation?

Gerald Fricke

Blinde im Sport – Torball

Trotz der Einschränkung durch Blindheit verspüren viele Blinde den Drang sich sportlich zu betätigen. Das die Möglichkeit für Blinde sich sportlich zu beteiligen eingeschränkt sind, liegt klar auf der Hand. Jedoch gibt es auch für Blinde mit dem Torball die Gelegenheit sich in einer mannschaftlichen Disziplin gegeneinander zu messen.

Auf einem 16 mal 9m großen Spielfeld sind pro Mannschaft drei Spieler aufgestellt. Gespielt wird mit einem Fußball ähnlichem Ball der durch kleine Glocken im Inneren des Balls modifiziert ist. Ziel des Spiels ist es den Ball an den drei gegenüberliegenden Spielern vorbei ins Tor zu kriegen. Ein Hindernis stellen jedoch drei Schnüre in der Mitte des Spielfelds mit einem Abstand von einem Meter sowie einer Höhe von 40cm und daran befestigten Glocken dar. Der Ball darf beim Überqueren des Spielfelds die Schnüre nicht berühren, weil dieses sonst als Foul gewertet wird. Zur Orientierung der Spieler im Spielfeld dienen drei Matten welche die Blinden ertasten können. Ebenfalls sollen die Matten die Spieler beim Hinwerfen vor Verletzungen schützen. Da bei dieser Sportart nicht nur Menschen mit vollständiger Blindheit sondern auch Teilerblindete sowie Sehende teilnehmen erhalten aus Fairnessgründen alle Spieler eine Augenbinde um für die gleichen Gegebenheiten zu sorgen.

Dieses Spiel wird auch von braunschweiger Blinden erfolgreich praktiziert. In den Hallen der Helene-Engelbrecht-Schule treffen sich jeden Mittwoch mehrere Spieler mit eingeschränkter Sicht. In den vergangenen Jahren konnte sich die Mannschaft in Norddeutschen Turnieren stets erfolgreich beweisen.

Torball gibt es in verschiedenen lokalen und bundesweiten, sowie auch internationalen Turnieren. Zu einer paralympischen Disziplin hat es auf Grund der Ähnlichkeit zu dem Goalball jedoch nicht geschafft.

Was von außen betrachtet vielleicht als einfache Sportart anmutet, stellt sich erst bei eigenem Ausprobieren als komplizierter dar. Neben der Orientierungslosigkeit der eigenen Person und des Balles stellt sich auch die Geschwindigkeit des Spiels als schwerer heraus als erwartet. So war ich in einem Testspiel mehr damit beschäftigt auf mich zu konzentrieren als meinen Mannschaftskollegen eine Stütze zu sein.

Als freiwillig engagierter Helfer hole ich die Sportler von zuhause ab, unterstütze das Spiel beim Aufbau und Ablauf und fahre im Anschluss die Spieler wieder nachhause.

Igor

Dieser Artikel ist im Rahmen des Service Learning Seminars entstanden. Wir kombinieren die Vertiefung theoretischer Konzepte (learning) mit deren Umsetzung und dem Grundsatz dabei gesellschaftliche Funktionen kennenzulernen (service).

Bäckerei goes Web 2.0 ?

Im Rahmen des Web 2.0 Seminars am Institut für Wirtschaftsinformatik befasst sich unsere Gruppe intensiv mit dem „Mitmach“-Web und dessen Potenzial für Unternehmen.

Hier sollten leckere Backwaren zu sehen sein

Ohne Web 2.0 eher kleine Brötchen backen

Zuerst analysierten wir, wie große Konzerne (bspw. Toyota, Nestlé oder BP) das Web 2.0 im Rahmen des Marketing, der Kommunikation und der Nutzung von Synergien zwischen Unternehmen und Kunden einsetzen. Im Anschluss begannen wir uns zu überlegen, was dies für kleinere und mittelständische Unternehmen bedeutet.  An einem Beispiel (dem Bäcker an der Ecke) zeigten wir dann auf, welches Potenzial Web 2.0 diesem Unternehmen bietet und wie man Mitarbeiter motiviert das Web 2.0 auch effektiv zu nutzen.

“Sag’s uns” für Unternehmen?

Vielen Dank an alle Praxispartner, die sich an unserer Umfrage  zum Thema Sag’s uns im Unternehmen beteiligt haben. Tatsächlich nutzen nur ca. 10% der Unternehmen ein ähnlich aufgebautes Ideen- und Beschwerdeportal.

Genannte Probleme sind unter anderem:

- Hohe Entwicklungs- und Betreuungskosten
- Sachlichkeit der Beschwerden
- Öffentlichkeit des Blogs (Negativwerbung)
- Mitarbeitermotivation

Unsere Antwort auf angesprochene Probleme ist ein Blog wie Sag’s uns aus folgenden Gründen:

- 12000 Studierende diskutieren hier sachlich und konstruktiv
- Direkter und offener Kommunikationskanal
- Reduzierung von Bürokratie
- Ideen und Informationen von Unternehmensinteressenten werden
transparent und zentral gespeichert
- Stimmungen über Produkte und Dienstleistungen werden erfasst
- Ansätze der Open Innovation werden zur Produkt- und Serviceoptimierung
genutzt
- Produktions- und Entwicklungsprozesse werden beschleunigt

Gerade in Zeiten des Web 2.0, in denen fast jedermann in einem sozialen Netzwerk
mitwirkt oder in Blogs und Foren diskutiert, sollte es für ein Unternehmen
von höchster Wichtigkeit sein, die Diskussion über die eigenen Produkte und
Leistungen auf der eigenen Seite zu führen, um diese überhaupt mitzubekommen.
So verringert sich das Erkennen von Problemen und die Nichtnutzung von Ideenpotenzial.

In diesem Sinne: Business goes Web 2.0!

Programm “Summer School”…

Jetzt gehts los, mit der Summer School der TU Braunschweig. Wir sind mit “Corporate Communications 2.0″ dabei. Nächsten Montag, 19.7.2010, 10:30 Uhr, ist Anstoß in unserem Institut, die Abschlusspräsentation am 13.8.2010. Klingt gut? Möchtet Ihr dabei sein oder sogar mitmachen? Sehr gerne, dann schreibt mir bitte eine Mail!

Als praktische Aufgabe wollen wir mit den internationalen Studenten neue Ideen und Portlets für das Studierendenportal TUgether entwickeln – als Beispiel einer “Corporate Communication”.

Hier das Programm im Überblick:

Corporate Communications 2.0

In the lectures, we want to discuss about the transition from “classic” Websites, Corporate Content and PR to Corporate Communications 2.0. We take our own University and the development of TUgether as a platform for students as an example.

Afterwards, in the third and fourth week, the students create new ideas and do some “rapid prototyping” for TUgether. Perhaps they even develop and launch new features for TUgether.

Lectures, Part 1

2010-07-19 Introduction, Corporate Communications, TUgether (Dr. Gerald Fricke, Stefan Böhme)
2010-07-20 Open Innovation (Maximilian Witt)
2010-07-21 Web 2.0 tools for enterprises (Markus Weinmann)
2010-07-22 Customer E-Services (Patrick Helmholz)
2010-07-23 Brand Promoter 2.0 (Thomas Plennert)

Lcctures, Part 2

2010-07-26 Knowledge Management (Alexander Perl, Stephan Berkhoff)
2010-07-27 Internet Conceptioning (Dr. Gerald Fricke), Development of TUgether (Stefan Böhme)
2010-07-28 Re-Briefing: Tasks and Features for TUgehter (Teamwork)
2010-07-29 Social Media Monitoring, Part 1 (Hyunsup Ahn)
2010-07-30 Social Media Monitoring, Part 2 (Hyunsup Ahn)

2010-07-30 Social Media Marketing (Dr. Martin Oetting)
Muss leider verschoben werden, evtl. im nächsten Wintersemester!

Teamwork

2010-08-02 to 2010-08-12: Teamwork: New Features for TUgether
2010-08-10 First draft of the presentation
2010-08-13 Final presentation: Concept or Prototypes for TUgether

Bauleiter 2.0 rockt Kronberg

Wie wir bereits berichtet haben, sind wir bei der Accenture Campus Challenge 2010 ins Finale gekommen. Letzte Woche ging es dann für zwei Tage nach Kronberg, um gegen die 7 anderen Finalisten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich anzutreten.

Am ersten Tag setzten wir uns gegen die TU Darmstadt, TU München und Uni Wien durch. Im großen Finale am zweiten Tag gab es eine knappe Niederlage gegen die WISO Nürnberg. Insgesamt eine super Leistung und der zweite Platz von knapp 70 Teams. Wir bleiben jedenfalls am Ball und verfolgen das Konzept weiter.

Vielen Dank an Lukas Langenhorst, Alexander Lee, Alexander Mootz, Alexander Berndt und Johannes Hartmann für die tolle Leistung.

Für nächstes Jahr kann es dann ja nur noch ein Ziel geben: Platz 1!

Gewinner der Sag’s uns Umfrage

Herzlichen Glückwunsch an Holger Behrens, Johanna Kuhnert und Jana Brokmann ! Ihr drei seid die glücklichen Gewinner der 10 EURO Amazon.de-Gutscheine*.

Außerdem möchten wir uns nochmals ganz herzlich bedanken bei allen Teilnehmern unserer “Sag’s uns” Online-Umfrage und natürlich bei Yvonne und Gerald für ein sehr tolles Seminar.

Hier noch einige Ergebnisse der Umfrage: 60% der Teilnehmer kennen “Sag’s uns”, 85% der Nutzer würden “Sag’s uns” weiterempfehlen und 83% der Nutzer finden „Sag‘s uns“ als eine nützliche Dienstleistung.

Habt ihr auch Ideen, Lob oder Probleme? Dann werdet aktiv und macht mit bei “Sag’s uns“.

Erdinc Gökgül, Projektmanagement

Team “Akzeptanztheorie, Motivations- Nutzerbereitschaft”

*Die Gutscheine wurden gesponsert vom “Kiosk an der Mensa”