TU BRAUNSCHWEIG
Symbolfoto

wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement


Raumaufteilungen

Liebe Studierende,

anbei die Raumaufteilungen für die kommenden Klausuren.

EWI (FR 26.08., 13:00-14:30):

  • Die Räume teilen sich nach Anfangsbuchstaben der Nachnamen wie folgt auf:
    • A-G: ZI 24.1
    • H-P: ZI 24.2
    • R-Z: ZI 24.3

 

Elektronische Märkte (FR 02.09., 8:30-9:30):

  • Alle Studierenden schreiben im Raum PK 15.1.

 

Master-Vertiefung (KEB, ES, WG) (MO 05.09. 13:30 – 15:30)

  • 60 Minuten Klausur pro Veranstaltung
  • Alle Studierenden schreiben im Audimax

 

Genereller Hinweis zu den Klausuren:

Bei nicht einhalten der Raumaufteilung behalten wir uns vor, dass die Klausur nur unter Vorbehalt mitgeschrieben werden kann und ggf. nicht gewertet wird.

Zugelassen zur Klausur sind Schreibzeug, ein nicht programmierbarer Taschenrechner, sowie für ausländische Studierende ein Wörterbuch.

Was heißt Webgesellschaft?!

Gerald Fricke: Definitorische Ebenen der Webgesellschaft – Twitter-Fahrradvorlesung für Ausgeschlafene

Theorie und Gestaltung der Transformation zur Webgesellschaft

Mit meiner Theorie der „Großen Transformation zur Webgesellschaft“ und meiner Vorlesung zur „kooperativen Webgesellschaft“ möchte ich den gesellschaftlichen Wandel, der sich mit dem Schlagwort der Digitalisierung verbindet, untersuchen und gestalten. / Gerald Fricke

Gerald Fricke Webgesellschaft

Dr. Gerald Fricke, Webgesellschaft (Foto: Ilan Koch)

In der Vorlesung beschäftigen wir uns seit 2011 unter anderem mit Klimapolitik und der Mobilität der Zukunft, mit Sharing Economy und Remix Culture, dem Wandel der Arbeit und der vernetzten Zusammenarbeit mit Kunden und Nutzern. Mir geht es darum, Geschäftsmodelle, Ökosysteme und kreative Konzepte für digitale Dienste zu entwickeln, die das Leben der Menschen tatsächlich verbessern. Dazu verbinde ich die Wirtschaftsinformatik mit den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und meiner Aktionsforschung im Social Web.

Ich sehe die Digitalisierung in erster Linie als eine kulturelle und gesellschaftliche Herausforderung, für die wir auf individueller und institutioneller Ebene insgesamt mehr Kooperation brauchen. Mit geht es um die öffentliche Sache, um Inszenierungs-Kompetenz, neue Konventionen und eine neue Goldigkeit. Und um gesellschaftliches Veränderungsmanagement. 

Um diese Große Transformation im Weltsystem besser erklären und gestalten zu können, habe ich in meiner Theorie den Begriff der Webgesellschaft entwickelt.

Dazu habe ich in der Vorlesung vier Merkmale der Großen Transformation von einer Massengesellschaft zur Webgesellschaft skizziert:

  1. Den Strukturwandel der Öffentlichkeit – von Massenmedien zu fragmentierten Öffentlichkeiten
  2. Die Dialektik von Zentrum und Peripherie im Weltsystem – von Entscheidung zu Aushandlung
  3. Neue Formen der Beteiligung – von Repräsentation zu direkter Demokratie
  4. Neue Akteure – von Kollektivakteuren zu Individuen in pluralen Rollen und neuen Akteurs-Netzwerk-Konstellationen

Warum Web-Gesellschaft? Wir sehen in dem Web nicht eine abgeschlossene “Netz-Gemeinde”, sondern einen neuen Assoziationsraum für Individuen, die durch kommunikatives Handeln im Internet verbunden sind und eine offene Gesellschaft bilden.

Was verstehen wir unter der “Webgesellschaft”? In der Vorlesung gehen wir von fünf definitorischen Ebenen aus:

  1. Auf empirisch-analytischer Ebene beobachten wir seit den frühen 1970er Jahren einen fundamentalen Transformationsprozess der Gesellschaft zu einer weltweit vernetzten (Web)-Gesellschaft, der von der Gleichzeitigkeit von Vereinheitlichung und Fragmentierung geprägt ist.
  2. Aus normativer Sicht entwickeln wir eine kritisch-dialektische Vorstellung davon, wie die nächste Gesellschaft aussehen sollte: Kooperativer, empathischer, transparenter, gerechter.
  3. Metaphorisch gesprochen sehen wir in der vernetzten (Web)-Gesellschaft die gleichzeitige Atomisierung der postmodernen Welt – und ihre immer neuen Zusammensetzungen.
  4. Es geht uns soziologisch um neue Ordnungen, neue Konventionen, neue Akteurs-Netzwerke. Wir interessieren uns für neue Kontextualisierungs- und Rollenkompetenzen der Individuen. Und darum, erste Umrisse eines neuen Gesellschaftsvertrags (Rousseau) zu skizzieren.
  5. Vor diese Hintergrund beobachten wir als Wirtschaftsinformatiker in der Webgesellschaft neue situierte und kontextorientierte elektronische Dienstleistungen, die für ein neues ökonomisches Produktions- und Konsumptionsmodell stehen.

Gerald Fricke

 

Social Media im Dienstleistungsmarketing

hier findet hier die Slides und Fallbeispiele des ersten flipped classrooms von E-Services.
Frau Prof Dr. Susanne Robra-Bissantz hat einige wichtige Punkte eingeworfen, die den Vortrag und insbesondere den Einsatz von sozialen Medien ergänzen – zu finden im nachfolgenden Schaubild:

Schaubild

Soziale Medien sind demnach als Plattformen zu sehen, die Internetnutzer nicht nur in ihrer Kommunikation, sondern vor allem in ihrer Kooperation unterstützen. (Dienstleistungsmarketing-)relevante Vorteile von social media sind vor allem die soziale Nähe, durch die Vertrauen geschaffen wird und worüber letztlich die Reputation „gepusht“ werden kann.
Der Begriff der „Goldigkeit“ wird vor allem durch Herrn Dr. Gerald Fricke geprägt – verwiesen werden kann hier auf die Veranstaltung #webgesellschaft

Termine Portfoliodiskussion

Die Termine für die Portfoliodiskussionen für das SS 2016 stehen fest. Die Anmeldung geht bei uns am Institut im Raum 511 e, dort liegt eine Liste aus. Bitte tragt dort ein, welche Fächer ihr belegt habt und welches Innovationsprojekt ihr wann belegt habt.

Hier erhaltet ihr weitere Informationen zur Portfoliodiskussion.

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

08.08

09.08

11.08

12.08 kein Webgesellschaft

16.08

19.08 kein Webgesellschaft

Eine Einschreibung für die Portfoliodiskussion ist bis zum 01.06.16 möglich.

Workshop “Führen mit Humor – Integration einer wenig beachteten Ressource”, 24.05.2016 von 09:00 bis ca. 16:30 Uhr

Eine klare, offene und spontane Kommunikation fördert das gute und stressfreie Miteinander im Berufsalltag genauso wie im privaten Umfeld. Man ist tagtäglich gefordert, situativ professionell zu agieren. Dabei kann eine gut praktizierte humorvolle und flexible Kommunikation der Schüssel zu einer angenehmen und effektiven Teamatmosphäre oder der Zugang zum Ohr der MitarbeiterInnen sein. Wohl dosiert und passend eingesetzt kommt man mit Humor schneller zum Ziel und generiert dabei auch noch gute Laune. Trotzdem wird er von vielen Führungskräften eher zufällig statt gezielt eingesetzt.

In diesem Training werden die kreativen und wertschätzenden Seiten des Humors genauer beleuchtet und die konkrete Anwendung in Meetings, Mitarbeitergesprächen, bei der Aufgabenverteilung, der Durchsetzung von Regeln oder der Entschärfung alltäglicher Konflikte beschrieben und in praktischen Übungen umgesetzt.

12027329_1187824621233177_6820435638909988410_o

Die Trainerin Katrin Hansmeier vom Deutschen Institut für Humor führt euch durch einen spannenden Tag mit interessanten Erkenntnissen, praktischen Werkzeugen für den Führungsalltag und Lachmuskelkater ist auch garantiert.

Datum: 24.05.2016

Uhrzeit: 09:00 bis ca. 16:30 Uhr

Ort: Seminarraum wi2; Mühlenpfordtstraße 23, 5.Stock

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt. Die Anmeldeliste liegt im Sekretariat des Institutes für Wirtschaftsinformatik bei Frau Engels aus und ihr könnt euch dort zu den Öffnungszeiten von 9:30 bis 11:30 Uhr (Dienstag bis Donnerstag) eintragen. Bei Rückfragen wendet euch bitte bei Pascal Abel (p.abel@tu-braunschweig.de).

Bildquelle: Deutsches Institut für Humor

Klausurergebnisse Master

hier findet ihr die Klausurergebnisse. Der Einsichtstermin ist am Freitag, den 29.04.2016 von 13.00 bis 14.00 Uhr im Seminarraum am Lehrstuhl für Informationsmanagement (Mühlenpfordtstraße 23, 5 .Stock).

Klausurergebnisse “Einführung in die Wirtschaftsinformatik”

Hallo liebe EWI -Teilnehmer,

hier findet ihr die Klausurergebnisse. Der Einsichtstermin ist am Montag, den 25.04.2016 von 10.30 bis 12.30 Uhr im Seminarraum am Lehrstuhl für Informationsmanagement (Mühlenpfordstraße 23, 5 .Stock).

 

Folien zum Kick-Off Master

Hallo,

hier sind die Folien zum Kick-Off MASTER.

Ab 18:00 Uhr ist die Einschreibung für alle Seminare freigeschaltet.

 

EXKURSION ZUR VOLKSWAGEN FINANCIAL SERVICES AG

Wir vom Lehrstuhl für Informationsmanagement bieten allen Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik am 17.05.2016 eine Exkursion zur Volkswagen Financial Service AG an und wollen dabei unter anderem folgenden Fragen nachgehen:

“Wie sehen Informatik und Wirtschaftsinformatik in der Praxis aus?”
“Facebook im Unternehmen. Wie geht das?”
“Innovationsmanagement. Was bedeutet das?”

Dabei werden wir uns mehrere Bereiche des Unternehmens anschauen und spannende Vorträge und anschauliche Beispiele von Mitarbeitern hören. Eröffnet wird der Tag mit einem Vortrag eines ehemaligen Studenten der TU Braunschweig, der seine Erfahrungen als Trainee und seine internationale Projektarbeit schildert.

Bewerbungen mit Angabe des Studiengangs an:

Dominik Siemon:mail