TU BRAUNSCHWEIG
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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement


Das Sommersemester steht vor der Tür ;)

Das neue Semester startet bald und auch wir wollen das Semester von unserer Seite einläuten. Dazu gibt es wieder eine Veranstaltung, in der wir alle Lehrveranstaltungen dieses Semesters vorstellen.

Die Vorstellung der Masterveranstaltungen findet am Donnerstag, den 06. April 2017, um 15 Uhr im Raum PK 11.1 statt.

Die Vorstellung der Bachelorveranstaltungen findet am Freitag, den 07. April 2017, um 9:45 Uhr im Raum IZ 160 statt. Zudem findet im Anschluss auch der Kick-off des Projekts “Anwendungen im Informationsmanagement (AIM)” statt.

Die Folien zur Vorstellung der Vorlesungen und Seminare werden im Anschluss an die Kick-off-Veranstaltungen hier im Blog veröffentlicht.

Wir freuen uns auf das Semester mit Euch!

Klausur – Raumaufteilung

Liebe Studierende,

anbei die Raumaufteilungen für die kommenden Klausuren.

Elektronische Märkte (MI 15.03., 8:30-9:30):

  • Alle Studierenden schreiben im Audimax.

EWI (DO 16.03., 13:30-15:00):

  • Die Räume teilen sich nach Anfangsbuchstaben der Nachnamen wie folgt auf:
    • A bis B & Z: ZI 24.1
    • C bis G: ZI 24.2
    • H bis K: ZI 24.3
    • L bis Par: BI 84.1
    • Pau bis Sch: SN 19.1
    • Se bis V: PK 11.1
    • W bis Y: PK 11.2

Master-Vertiefung (KEB, ES, WG) (SA 18.03. 08:30 – 11:30)

  • 60 Minuten Klausur pro Veranstaltung
  • Alle Studierenden schreiben im PK 2.1

Genereller Hinweis zu den Klausuren:

Bei nicht einhalten der Raumaufteilung behalten wir uns vor, dass die Klausur nur unter Vorbehalt mitgeschrieben werden kann und ggf. nicht gewertet wird.

Zugelassen zur Klausur sind Schreibzeug, ein nicht programmierbarer Taschenrechner, sowie für ausländische Studierende ein Wörterbuch.

Fortsetzung: Der Kunde und das Internet

Ich habe nochmals über 7 Regeln gesprochen: Beim Wito Kaminabend in Peine, diesmal ganz allgemein, wenn man, auch als kleineres oder mittleres Unternehmen oder als Organisation mit der Digitalen Transformation Schritt halten will. Interessanter Abend. Und mit der Metzgerei Paul hatte ich einen Vorredner, der alle guten Tipps bereits fast automatisch angewendet hat: es kommt auf den Wert an, den man jedem Kunden mit seinem Angebot bieten kann. Diesen kann man mit digitalen Dienstleistungen erhöhen (mit e-Services), mit einem feinen Gespür dafür, was der Kunde von uns will und mit besonderer Aufmerksamkeit dafür, dass sich niemand zwischen uns und unseren Kunden schiebt – mit einem eigenen Angebot.

 

Cross Channel Competencies und mehr – ein Überblick zu attraktiven Innenstädten

Unter: “Die Stadt und das Internet – 7 Rules of Attraction” haben wir im letzten Jahr unsere Gedanken zu kundenzentrierten Services in der Innenstadt gestartet. Beim einem Vortrag beim Arbeitsausschuss Innenstadt Braunstadt. Wir zeigen hier auf, welche vielfältigen Ansätze es gibt, zum einen E-Commerce und stationären Einzelhandel so zu verbinden, dass ein Mehrwert für den Kunden entsteht – der, so hoffen wir, auch dazu führt, dass der Kunde sich dem stationären Einzelhandel zumindest auch verbunden fühlt.

 

Neues Projekt “Cross-Channel-Competencies”

Der Lehrstuhl hat über das Fachkräftebündnis SüdOstNiedersachsen ein neues Projekt beantragt und zugesprochen bekommen. Das Projekt soll die nachhaltige Qualifizierung des Verkaufspersonals im stationären Einzelhandel zum Cross-Channelling unterstützen:

VerkäuferInnen sollen über die notwendigen Kompetenzen verfügen, aus dem Einzelhandelsgeschäft hinaus ihre Verkaufstätigkeit mit Ansätzen des E-Commerce zu verbinden. Sie sind damit beispielsweise dazu befähigt, Bedürfnissen der Kunden aus dem E-Commerce, wie z. B. dem Preisvergleich, mit entsprechenden digitalen Serviceangeboten auch im stationären Handel zu begegnen.

Projektbeginn ist im April 2017 und die erste, einjährige Förderphase umfasst:

  • die Erfassung der aktuellen Schulungs- und Ausbildungsangebote in Bezug auf Cross-Channel-Aktivitäten im stationären Einzelhandel,
  • die Ableitung und Entwicklung des Status Quo bzgl. Cross-Channel-Aktivitäten und -Kompetenzen im sEH
  • und die Erarbeitung von Qualifikationsbereichen und notwendigen Kompetenzen im Bereich der Cross-Channel-Ansätze sowie die Entwicklung von Schulungskonzepten zur Aus- und Weiterbildung des lokalen Verkaufspersonals.

Weitere Informationen sind auf der entsprechenden Seite des Fachkräftebündnisses SüdOstNiedersachsen zu finden. Zudem werden wir an dieser Stelle über den Projektfortschritt berichten. Bei Interesse im Rahmen von Studienleistungen (z.B. Abschlussarbeiten) an dem Projekt mitzuarbeiten, bitte bei Manuel Geiger melden.

Termine Portfoliodiskussion

Die Termine für die Portfoliodiskussionen für das WS 2016 stehen fest. Die Anmeldung geht bei uns am Institut im Sekretariat, dort liegt eine Liste aus. Bitte tragt dort ein, welche Fächer ihr belegt habt und welches Innovationsprojekt ihr wann belegt habt.

Hier erhaltet ihr weitere Informationen zur Portfoliodiskussion.

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

21. Februar

24. Februar

27. Februar

28. Februar

01. März

07. März

08. März

Eine Einschreibung für die Portfoliodiskussion ist ab Montag, den 16. Januar möglich. Der letzte Zeitpunkt für die Anmeldung ist der 30. Januar.

Die Öffnungszeiten des Sekretariats sind bei der Einschreibung zu beachten (Montag und Freitag von 09:30 Uhr – 14 Uhr ist zusätzlich zur normalen Öffnungszeit auch möglich).

Unternehmensplanspiel WS 16/17

Hallo an alle Unternehmensplanspieler,

das Unternehmensplanspiel im Wintersemester 2016/2017 wird ab morgen (22.12.) ab 10.00 Uhr im Stud IP für die Anmeldung freigeschaltet. Die Termine für das Spiel liegen noch im Januar. Das Spiel wird als Blockveranstaltung an zwei Samstagen stattfinden, der 21.1. und der 28.1. Alle weiteren Informationen zum Ablauf und zur Vorbereitung werden dann im Stud IP bekannt gegeben. Die Veranstaltung kann unter “Unternehmensplanspiel” gefunden werden.

Die Große Transformation der Weltgesellschaft: Das Beispiel Bitnation

Die Digitalisierung ist mittlerweile als Schlagwort in der Wissenschaft und auch in den Unternehmen angekommen. Das Digitale steht dabei als Chiffre für einen großen Umbruch. Unklar bleibt, was sich alles ändert – und warum.  

Nach meiner Theorie der Großen Transformation zur Webgesellschaft verläuft der Wandel nicht ursächlich von “analog” zu “digital”, sondern von einer Massengesellschaft zu einer Gesellschaftsform im Weltsystem, bei der neue digitale Formen der vernetzten Kooperation entstehen, die wir als Wirtschaftsinformatiker gestalten können.

In meiner Dissertation habe ich 2001 diese Verschiebung der Staatenwelt zu einer Weltgesellschaft am Beispiel der “globalen” (globalen und lokalen) Kooperationen in der Klimapolitik seit dem Ende des keynesianischen Zeitalters untersucht.

“Bitnation vs. Webgesellschaft”. SHIFT, Deutsche Welle, 15.03.2016.

Läuft es also alles auf eine Welt ohne Staaten hinaus? Die Deutsche Welle hat mich über darüber interviewt, am Beispiel von “Bitnation” (siehe das Video). Das Bitnation-Konzept sieht vor, den Staat abzuschaffen, im Internet, analog zu “Bitcoins”, die das Geld ersetzen sollen. Das klingt erstmal alles verrückt, aber es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, wie denn eine solche Welt aussehen könnte – und was sie zur Folge hätte. Ich habe die These aufgestellt, dass wir auch in einer “Bitnation” eine Webgesellschaft brauchen. Mein Statement:

“Bitnation ist im Kern das anarcho-liberitäre Konzept eines Minimalstaates im Internet. Ich mag es, die Dinge in Frage zu stellen, aber auch in einer Webgesellschaft gelten die guten alten Kategorien von Macht, Interesse, Herrschaft.
Immer wichtiger werden neue dezentrale Verhandlungssysteme. Eine zentrale politische Steuerung heißt heute Handlungskoordination. Oder übertragen auf das Web: Die Schaffung von Assoziationsräumen im Internet, in denen die eigenen Themen und Geschichten vorkommen und weiter erzählt werden. Dabei sind es nicht mehr die klassischen Akteure, die handeln und ihre Interessen vertreten, sondern neue Akteurs-Netzwerke. Die zentrale Einheit bleibt weiterhin nötig, um die öffentliche Sache und die allgemeine Wohlfahrt zu schützen, meine ich.”

Gerald Fricke

Kick-Off

Hier sind die Folien vom Master Kick-Off.

Hier sind die Folien vom Bachelor Kick-Off.

Die Didaktik der Webgesellschaft


Dr. Gerald Fricke über die Webgesellschafts-Vorlesung vom Sommersemester 2016. (Quelle: teach4TU)

In der Vorlesung haben wir unterschiedliche Sichtweisen auf den Übergang von einer Massengesellschaft zu einer Gesellschaft, in der das Web das neue Leitmedium wird, entworfen. Die Kooperation neuer, vielfältig organisierter dezentraler Handelnder ist dabei das entscheidende Merkmal dieses gesellschaftlichen Wandels. In der Vorlesung haben wir die Geschichte der Webgesellschaft mit den Studierenden gemeinsam erzählt und interpretiert – an vielen Beispielen aus Politik, Ökonomie und Gesellschaft. Damit haben wir auch eine Theorie der Großen Transformation zur Webgesellschaft weiter entwickelt.

Lerntheoretisch haben wir dabei den klassischen Vorlesungsteil des Dozenten um ein innovatives Microteaching-Format ergänzt: PechaKucha-Kurzvorträge der Studenten. Zusammen mit Blogeinträgen, Videos im Social Web, Blended Learning und einem “Lernen durch Lehren”-Ansatz entsteht so der Lernstoff gemeinsam und formt auch den Gegenstand der Betrachtung – die kooperative Webgesellschaft. Gefördert durch teach4TU und das Bundes-Bildungsminsterium. Mehr dazu hier (Poster).

In meiner Forschungs-Arbeit zeige ich, dass mit diesem Modell signifikant bessere Lernerfolge erzielt werden können und gebe Empfehlungen dazu ab, wie sich diese Vorlesungsform standardisieren und auf andere Veranstaltungen übertragen lässt.

Gerald Fricke

teach4tu-webgesellschaft