TU BRAUNSCHWEIG
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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Alles bio? Wir messen nach…

Mit unserer Experimentierplattform schauen wir, die erste SEP-Gruppe, ganz tief in den Menschen hinein und fragen uns: „Was fühlt diese Person beim Betrachten einer Website? Wie können wir das messen – und wie gehen wir mit den Messdaten um…?”

Unsere Antwort auf alle Fragen heißt… bioXML!

bioXML GUI
  • bioXML ist maßgeschneidert für die Anforderungen des wi2-Website-Testlabors und so modular aufgebaut, dass wir es beliebig erweitern können
  • bioXML liest die Messdaten aller Ausgabegeräte ein, wie Eye- oder Mouse-Tracking, und speichert diese in einer zentralen Datenbank. Zur Analyse können wir die Daten z. B. nach Excel oder SPSS exportieren
  • bioXML bietet uns eine gutes und intuitives “Graphical User Interface” (GUI) zur Verwaltung von Benutzern, Probanden und Testfällen

In unserem SEP-Seminar probieren wir das Software Engineerig aus, atmen echte Web-2.0-Luft ein, lernen die Eigenheiten unserer Auftraggeber kennen und beginnen langsam, das fünfte Obergeschoss im Informatikzentrum als zweite Heimat anzunehmen… Alles Erfahrungen, die wir nicht missen möchten!

Wo stehen wir jetzt? Der Entwurf ist fertig, nun geht es an die Umsetzung…

Kommentare

  1. Vielen Dank für den Einblick in eure Arbeit. Ich bin schon gespannt auf eine lauffähige Testversion im Labor!

    Von Patrick Helmholz am 26. Mai 2009 um 13:28 Uhr
  2. Auf den ersten Testlauf im Weblab sind wir natürlich auch gespannt.. Aus meiner Sicht ist jetzt insbesondere darauf zu achten, dass wir kontinuierlich die geplanten Features implementieren und unsere selbst gesetzten Meilensteine einhalten.
    Das erfordert schon etwas Koordinationsaufwand..

  3. Eines der Features ist ja Hibernate im Persistenz-Layer – das erfordert neben dem Koordinationsaufwand eine Menge an Konfigurationsarbeit um Hibernate zu sagen wie wir das object relational mapping (ORM) haben wollen. Der Vorteil den wir uns damit erarbeiten ist die Unabhängigkeit von der später verwendeten Datenbank.

  4. Interessant ist in diesem Sinne auch, dass Zusammenspiel von bereits vorhandenen Kenntnissen und neu fokussierten Bereichen, wie eben beispielsweise Hibernate. Mittlerweile sind wir mit der Materie gewachsen und sehen immer neue Fragemöglichkeiten, sodass auch weiterhin stetig neues Wissen einfließen kann.

    Von Jessica am 27. Mai 2009 um 19:33 Uhr
  5. Der Techniker:
    Die Umsetzung von bioXML ist für unser Team die Programmierherausforderung schlecht hin.
    Nach zwei Semestern Java Grundlagentechnik steht nun ein Projekt für uns sieben Wirtschaftsinformatiker im Raum, welches den Rahmen von 4 SWS Aufwand locker sprengt.
    Neben den Präsentationen und Abgaben von Dokumenten, müssen wir uns in gleich zwei neue Formatierunskonzepte einlesen.
    Die Hibernate- Kommunikationsumgebung für datenbankunabhängige Javaprogrammierung, sowie das korrekte XML-coding sind unabdigbare und auch neue Sprachkonzepte, die vor Beginn des SEP´s nicht bekannt waren.

    Leichter fiel da die Programmierung der Benutzeroberfläche(GUI). Sie wird mittels der Java Swing und AWT Bibliothek implementiert und konnte somit objektorientiert und dennoch simpel anwendbar programmiert werden.
    Die Anwendung wird überwiegend mit Listeneinträgen und Knöpfen gesteuert.

    Die GUI wird so geschrieben, dass der Nutzer nichts von den komplizierten Funktionen ahnt, die hinter einem Knopfdruck steckt. Somit werden die Komponenten auch in separaten Klassen erstellt, um auch die Übersicht im Quellcode nicht zu verliehren.

    Von Christian am 28. Mai 2009 um 15:08 Uhr
  6. Da bisher die Programmierung zu unserer Zufriedenstellung verlief und im Allgemeinen nur wenig Probleme aufgetaucht sind, können wir optimistisch zur späteren Testphase blicken. Probleme sind natürlich nicht gänzlich auszuschließen, so das wir gespannt auf erste Testläufe warten.

  7. Der Bereich der innovativen Ideen umfasst unter anderem ein
    übersichtliches Design, mit dem wir uns von den bisher verwendeten,
    wissenschaftlicher ausgelegten Programmen absetzen wollen.

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