TU BRAUNSCHWEIG
Symbolfoto
wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Als Werkstudent bei der AutoVision (Teil 2): Abteilung und Stelle

Im letzten Beitrag habe ich über mich und “mein” Unternehmen berichtet. Hier soll es um meine Abteilung und die damit verbundenen Tätigkeiten  gehen.

Ich arbeite in der Abteilung HR IT. Diese steht für Human Ressources IT, auch wenn sie mit IT im klassischen Sinne nicht viel zu tun hat. Die Abteilung betreut das SAP-HCM-Modul. HCM steht für Human Capital Management, ein spezielles SAP-Modul für die Personalwirtschaft.

Die Abteilung ist der Entgeltabteilung untergeordnet und stellt den Abrechnungslauf sicher, erfüllt Anforderungen durch Gesetze, den Betriebsrat oder der Unternehmensführung, erstellt Dokumentationen und Schulungsunterlagen und übernimmt das SAP-Customizing.

Im Tagesgeschäft geht es darum, Probleme der Personalsachbearbeiter und Personalreferenten zu lösen. Dies ist in der Abteilung insofern möglich, da wir umfassende Kenntnisse über das gesamte System haben und als SAP-Keyuser die Berechtigung über sämtliche Personalbereiche und Infotypen besitzen. Insgesamt kann man die Abteilung auch als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen und der IT verstehen.

Die Bezeichnung meiner Stelle ist SAP-HCM-Referent. Aktuell sind in der Abteilung insgesamt zehn Personen beschäftigt und es ist eine der wenigen Abteilungen, die zur Zeit wächst, da es doch recht viele Projekte gibt, die umgesetzt werden müssen.

Da man im Studium kaum Kontakt zu SAP hat, war der Einstieg für mich recht schwierig, da ich für die Stelle in der Form eigentlich nicht qualifiziert war. Ich konnte den Mangel an SAP-Kenntnissen recht gut mit analytischem Denken und der Fähigkeit zu programmieren ausgleichen und arbeite in erster Linie in Bereichen, die keine tief gehenden SAP-Kenntnisse erfordern.

Bei der Arbeit im Unternehmen hat man mit sehr verschiedenen Menschen zu tun. Im Gegensatz dazu arbeitet man an der Universität sehr häufig mit Personen zusammen, die einen ähnlichen Hintergrund haben wie man selbst und daher ähnlich ticken.

Praxis und Theorie liegen teilweise sehr weit auseinander. In der Praxis ist vieles historisch gewachsen oder unter Zeitdruck entstanden. Dadurch kann man das Wissen aus der Universität oft nur teilweise einbringen. Der entscheidende Faktor in einem Unternehmen ist, dass Kosten und Nutzen in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

Im nächsten Blogeintrag soll es gezielt um eines meiner Projekte gehen.

Nils Dietzsch

Kommentare

Trackbacks / Pings

  1. Trackback URl →
  2. wi²-Blog @ TU Braunschweig 4. Juli 2013 at 04:33