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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Apotheken im Wohlfühl-Seminar…

Im Rahmen des “Wohlfühl-Seminars” der Veranstaltung “Anwendungen im Informationsmanagement” konnten wir uns mit den Internetpräsenzen deutscher Apotheken beschäftigen.

Dabei haben wir zunächst eine Branchenanalyse durchgeführt, die dazu dienen sollte, uns einen Überblick über sämtliche Internetpräsenzen von Apotheken am deutschen Markt zu verschaffen und diese danach auch miteinander zu vergleichen. Da das aufgrund der schieren Menge an Internetapotheken allerdings ein unmögliches Unterfangen darstellte, mussten wir die Anzahl unserer Analyseobjekte auf sechs Apotheken beschränken, wobei wir bemüht waren, eine möglichst große Bandbreite an Apotheken abzudecken. Unsere Auswahl reichte von kleineren, vornehmlich lokal agierenden Apotheken (z.B. http://apotheke-hausdorffstrasse.de/) zu großen Versandapotheken (z.B. “Doc Morris”) und schloss ebenfalls zwei spezielle Web-2.0-Seiten (z.B. http://www.vivesco.de/) mit ein.

Im Laufe der Analyse haben wir festgestellt, dass die Internetapotheken in einem guten Wettbewerb zueinander stehen, zumindest was den Markt der nicht-rezeptpflichtigen Medikamente angeht. Dieser Wettbewerb sorgte in den letzten Jahren für ein stetiges Absinken der Preise für nicht-rezeptpflichtige Medikamente und brachte dem Kunden somit einige Vorteile.

Als Sieger unserer Analyse kristallisierte sich die  Versandapotheke “Doc Morris” heraus, welche besonders in den Punkten Übersichtlichkeit, Design und Bedienbarkeit zu überzeugen wusste und auch bei der Produktvielfalt einen guten Eindruck hinterließ. Einziger Wermutstropfen und damit offensichtlichster Kritikpunkt an “Doc Morris” waren die fehlenden redaktionellen Inhalte, wie News oder Blogs.

In Sachen “Social Networking” konnte sich lediglich “Vivesco” von der breiten Masse absetzen. Insgesamt lässt sich trotz dieser Ausnahme allerdings feststellen, dass die Verbreitung von “Social Media”-Inhalten bezogen auf den Markt der Internetapotheken im Allgemeinen noch zu wünschen übrig lässt oder von den meisten Apotheken ignoriert wird.

Nach der Branchenanalyse kam unser Praxispartner  ins Spiel – eine große Apotheke in der Region, die zwei Webpräsenzen anbietet: Eine Hauptseite, die die Apotheke an dem Ort vorstellt und einen überregionalen Internetshop. Auf Grundlage unserer Analyse haben wir für beide Seiten Verbesserungsvorschläge entwickelt. Jetzt prüft der Praxispartner, was er davon umsetzen möchte.

Die Apotheken-Gruppen

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