TU BRAUNSCHWEIG
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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Auslandsstudium? Erzähle uns davon…

Pro Semester entscheiden sich ca. 250 Studenten der TU-Braunschweig dafür, ein Semester in der „Fremde“ zu erleben. Davor jedoch durchläuft jeder seine individuelle Kette von Recherche- und Entscheidungsschritten, die den jeweiligen Auslandsaufenthalt beeinflussen. Dabei geht es um allgemeine Fragen (wie der Beantragung im International Office) und Abwägungen des persönlichen Nutzens. Leider scheinen viele diesen Prozess nicht schultern zu wollen – und so entspricht die Zahl der in Anspruch genommenen Erasmus-Plätze nur etwa der Hälfte des verfügbaren Kontingents.

Wir aber sagen: Auf zum Studium ins Ausland! Aber wie sich besser darüber informieren…? 

Leider war unsere Erfahrung bei der Analyse des Informationsbestands nicht besonders erhellend. Es gab zwar viele, jedoch häufig stark verschachtelte und zentral verwaltete Informationen. TU interne sowie externe Quellen sind zerstreut und komplex. In beiden Fällen hindern häufig die sogenannten “Zweiten Ordnungen” (also künstliche Ordnungshierarchien, siehe David Weinberger, “Das Ende der Schublade”, 2008) eine intuitive Navigation. Aber ist nicht die Suche nach der eigenen Motivation ein höchst individuelles Problem, dass nicht vorstrukturiert werden kann?

Wir wollen uns diesem Problem im Rahmen des Projektes Erasmus 2.0 widmen! Es ist Teil des Web-2.0-Seminars des Lehrstuhls für Informationsmanagement und wird in enger Zusammenarbeit mit dem International Office (resp. den Erasmus-Koordinatoren) erarbeitet.
Zum Ziel haben wir die Konzeption eines Webangebotes für interessierte Studierende, das helfen soll, die Fragen nach dem WARUM, WIE und WO eines Auslandssemesters zu beantworten. Dabei glauben wir, das alle von den Erfahrungen „Ehemaliger“ und von den Austauschstudenten, die im Rahmen des Erasmus-Programms ein Gastsemester an der TU absolvieren, profitieren können.

Erzähle, was du weißt!

Ein zentraler Aspekt hierbei wird die Aktivierung der Nutzer sein. Das heißt, die Bereitschaft und Motivation zum Teilnehmen zu steigern. Einige Kernideen sind Universitätsbeurteilungen und Kurznachrichten aus dem Alltagsleben im Tweetformat (140 Zeichen) und dynamische Ranglisten. Aber auch klassische Feedback-instrumente sollen Nutzer akquirieren.

Mehr Informationen über unseren Fortschritt folgen in Kürze.

Bis dahin schaut euch doch unsere Rebriefing-Präsentation 3.0 an (für nächsten Schritt: TAB oder BildAB):

Das FALSE Team

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