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Becker’s Best am Mittwoch

So, Leute,

am Mittwoch, 28.5.2008, erzählt uns der großartige Kai Becker im Web-2.0-Seminar was Sache ist. „Internet-Projekte vom Briefing bis zum Launch“, von Allianz bis Mercedes-Benz. Vom Creativ Director der viertkreativsten Agentur der Welt (Elephant Seven).

Dazu steigt dieser große Humanist von eigener Kraft am Hamburger Dammtor in den “D-Zuch nach Darmstadt”, wie er Braunschweig liebevoll verwechselt, um nach einer kurzen Zwiesprache mit dem Kreativgott im “heiligen Dom zu Braunschweig”, den er hier zu gewärtigen dünkt, im Informatikzentrum seine Mission voran zu treiben.

Kennen gelernt habe ich diesen feinen Edelmann auf dem Höhepunkt der famosen New Economy, im Jahre 2000. Wir trafen uns mit Frischobst “bewaffnet” am Kickertisch chez Elephant Seven, unterhielten uns über Mao-Paule, Eintracht Braunschweig und die Fußball-WM 1978, studierten den Speiseplan des “City Casinos” (“Hey Amigo, viva Mexico!! Heute Chili con carne mit Bratkartoffeln nach Oma’s Art”) und kein halbes Jahr später waren wir schon die Chef-Beauftragten für den offiziellen e7-Weihnachtsfilm.

Ja, liebe Kinder, so crazy und schnelllebig waren die Zeiten damals. Haben ja auch die Leute im Nachmittagsfernsehen gesagt. Aber immerhin gab es noch kein Web 2.0. Das hieß damals noch “Internet” und Handys waren so groß wie Videokassetten. Mein Gott, wir waren so jung und verrückt damals.

“Ist ja alles schön & gut, aber wie ging denn der e7-Weihnachtsfilm so?”, höre ich da hinten einen Leser nölen. Nun, das war halt “was Kreatives”. Wir kauften bei Edeka sieben Kilo Hackfleisch Thüringer Art und formten daraus einen Hasen, mit Ohren und allem drum und dran (aber ohne Versautes). Daniel, unser lustiger Texter, genannt “Dan”, steckte seinen Arm in diese liebevoll geformte supershmoove Hackpuppe und “sprach” mit ihr einen lustigen Text von Heino Jäger, dem komischsten Künstler aller Zeiten (vor Helge Schneider). Über “Alkoholprobleme in Dänemark.”

Den fertigen Film fanden dann alle toll. Alle, die beim Hackfleisch dabei waren, eben. Die anderen fanden ihn eher “so lala”. Mein schönstes Weihnachten!

Was noch? Der feine Kai Becker trägt Anzüge von “Herrn von Eden” aus der Marktstraße in St. Pauli, als das noch Avantgarde war, und ist mit The Strokes, der letzten Hoffnung des Rock’n’Roll, schon vom Zehner gesprungen, als die nämlich noch keiner kannte. Sein Lieblings-Beatle heißt Ringo Starr, sein Lieblingsjahr 1964, sein Lieblingsbild ist das HörZu-Logo der späten siebziger Jahre. Gerne sieht er auch Telefonzellen mit “Ruf-doch-mal-an”-Sprechblase oder den Tennisschläger von Björn Borg (aus Holz!).

Dieser gebenedeite Aristokrat der Herzen also wird sich und uns die Ehre geben. Zum festlichen Vortrage. Anpfiff ist am 28.05.2008 um 16:45 im IZ 160. Um angemessene Garderobe wird gebeten. Das Festzelt ist beheizt.

Sagt später nicht, Ihr hättet “nichts gewusst” davon!

Ende der Durchsage.

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