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“Dienstanweisung Internet”, endlich da!

Gerald Fricke: Dienstanweisung Internet. So funktionieren Aktenordner, Telefon, Facebook & Co., Verlag Andreas Reiffer, 2012.

Das Internet macht uns alle blöd, es verdirbt die Sitten, lädt zu Lug und Betrug ein und gefährdet die öffentliche Ordnung – zu diesem Eindruck muss man kommen, wenn man den aktuellen Bestsellern im deutsche Buchmarkt Glauben schenken darf, von “Digitaler Demenz” über die “Facebook Falle” bis zur “Zeitbombe Internet” wird keine Apokalypse ausgelassen. Ganz offensichtlich ist das Internet immer noch für viele Autoren eine Projektionsfläche für allerhand Sorgen, Verunsicherungen und Bedenken um das große Ganze.

Ein guter Grund, sich der Sache auch einmal satirisch zu nähern, finde ich. Wie in der Wissenschaft geht es auch der Satire, in der Tradition der Neuen Frankfurter Schule darum, Aufklärung und Erkenntnis in die Welt zu bringen. Also nicht nur das zu bestätigen, was sowieso gerade ist. “Satire als Kritik mit komischen Mitteln, das ist die unartige kleine Schwester der Kritischen Theorie”, wie es Oliver Maria Schmitt mal hübsch gesagt hat. So ist, und damit kommen wir zum Kern der Vorrede, mein satirischer Ratgeber Dienstanweisung Internet entstanden. Ein lexikalischer Ratgeber zur Nutzung von “Aktenordner, Telefon und Facebook”, wie es im Untertitel heißt. Mit viel Quatsch mit Soße, komischen und albernen Sachen, aber auch einigen Artikel, die ich durchaus bierernst meine: “Prüfungsstoff”, aber hallo! Und bald ist ja auch wieder Weihnachten.

Buchpräsentation: 19.10.2012, 18:00, KingKing Shop, Braunschweig, Kastanienallee 4.

Gerald Fricke

Kommentare

  1. Warum sachlich, wenn’s auch anders geht? 😉 Jekooft.

  2. Da kommt man nach Hause, und was liegt im Briefkasten? WELTLITERATUR! http://twitpic.com/b37pci

  3. Fantastisch, Dein Briefkasten… Glückwunsch!

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