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E-bama mit ohne Hessen

Barack Obama ist das 44. Staatsoberhaupt der Vereinigten Staaten, aber der erste ePräsident der Welt. Sein Wahlkampfteam erreichte über unzählige Web-2.0-Anwendungen und “virale” Spendenaufrufe im Netz ein sehr viel bereiteres Publikum als sein Konkurrent – zum Beispiel über Obamas Facebook-Seite.

Wie läuft die Sache mit der Direktkommunikation weiter, nach der Wahl? Über den Weg bis zur Amtsübernahme im Januar 2009 will Obama auf seiner Regierungsseite Change.gov berichten. Schauen wir mal…

Von der Weltbühne kurz nach Hessen geschaltet. Gestern hat uns Thomas von seiner geplanten Magisterarbeit berichtet. Es geht um Habermas’ deliberative Demokratie und die diskursive Wucht des “besseren Arguments”, um Foren, Web 2.0 und, eben, Hessen. Thomas’ Foschungshypothese lautet, wenn ich alles richtig verstanden habe, dass die SPD-Führung in Hessen die “wahre” ablehnende Stimmung in der Partei zur gescheiterten rot-grünen Regierung (toleriert durch die Linkspartei) besser übers Web 2.0 als über die Regionalkonferenzen hätte einschätzen können.

Dazu schaut er sich u. a. die Diskussionen in den einschlägigen Online-Foren an, vergleicht diese mit den Protokollen der Regionalkonferenzen. Wir sind gespannt, Thomas…!

Tja. Und das Fazit: It is a long, long way from Hessen to Obama, n’est-ce pas?

Gerald Fricke

Nachtrag, 12:45: Al Gore will mit Web 2.0 sogar die Welt retten. Danke, Jens, für den Link…

Kommentare

  1. Und wo wir schon bei Web 2.0 sind:

    Das US-Militär hat nun auch eine eigene Video Community “http://www.trooptube.tv/home”. Man will damit den Content durch Soldaten von YouTube fernhalten und hat zugleich eine eigene Community, die kontrollierbar ist.

    Over and out!

    Von Patrick Helmholz am 13. November 2008 um 14:10 Uhr
  2. Boah, gruselig…

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