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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Ein erster Einblick in die Welt des Business IT-Alignment (B-IT-A, 1)

Im Rahmen der Methodenveranstaltung Business IT-Alignment bei Prof. Dr. Robra-Bissantz, haben wir, ein Team von 11 Studenten des Studiengangs Technologie-orientiertes Management, uns die Aufgabe gestellt, Blogeinträge rund um das Thema Business IT-Alignment zu verfassen.

Als Auftakt unserer sieben Beiträge gilt es zunächst eine kleine Einführung in die Thematik zu geben und einige wichtige Grundbegriffe zu klären. In der heutigen Unternehmenswelt spielt die IT aufgrund der enormen Datenmengen eine Schlüsselrolle für den reibungslosen Ablauf der Tagesgeschäfte im Unternehmen. Aber wie funktioniert die Vernetzung von IT und Fachabteilung im Unternehmen? Muss sich die IT dabei immer an den Anforderungen der Fachabteilung ausrichten oder müssen sich die Fachabteilungen an den Möglichkeiten der IT orientieren?

Stellen wir uns die Frage, was sich hinter dem Begriff Business IT-Alignment verbirgt, so wird schnell deutlich, dass es um die Vernetzung der IT mit den Geschäftszielen, Strukturen und Prozessen eines Unternehmens geht. Ein wichtiger Aspekt hierbei, ist die gegenseitige Abstimmung und Zusammenarbeit von IT und den Geschäftsbereichen. Wirft man einen Blick auf die unterschiedlichen Dimensionen im Bereich der Abstimmung, so wird zwischen der strategischen Ebene, wie zum Beispiel Ziele und Strategien, der taktischen Ebene mit dem Portfolio und der Infrastruktur und zuletzt der operativen Ebene u.a. mit den Tagesgeschäften und anliegenden Projekten unterschieden. Hinzu kommt, dass auf allen drei Ebenen zwischen strukturellem (Organisation, Abläufe) und sozialem (Kommunikationsqualität, gegenseitiges Vertrauen) Alignment differenziert werden kann.

Nachdem wir den Begriff des Business IT-Alignment geklärt haben, kommen wir nun zu einem weiteren wichtigen Aspekt – dem CIO. Der Hauptaufgabenbereich des Chief-Information-Officer (CIO) ist die Realisierung und Planung von IT-Projekten in einem Unternehmen. Als Spitze des gesamten IT-Konstrukts stellt er den Leiter der „IT-Welt“ dar und verantwortet somit beispielsweise das alltägliche Software-Updaten bis zur Einführung einer Kundenmanagementsoftware. Er ist nicht direkt im operativen Geschäftsfeld tätig, sondern agiert auf strategischer und operativer Entscheidungsebene. Um sich dies besser vor Augen zu führen, erläutern wir es anhand eines Beispiels – er programmiert nicht selber, sondern entscheidet, was programmiert werden soll. Das weitere Aufgabenspektrum umfasst folgende drei Teilbereiche:

  • Operatives Geschäft: Der CIO ist zuständig dafür, dass das Tagesgeschäft einwandfrei und ohne Komplikationen abläuft und alle Mitarbeiter ohne Probleme ihren Tätigkeiten nachgehen können. Hierzu fällt es in seinen Aufgabenbereich, die bestehende Hard- und Software regelmäßig zu überprüfen und warten zu lassen.
  • Innovative Ebene: Der CIO muss technische Neuheiten und dessen Potential erkennen und zum richtigen Zeitpunkt in das Unternehmen einführen.
  • Stetige Verbesserung der Unternehmensabläufe auf IT-Ebene, um dem Unternehmen u.a. effizientere Arbeitsabläufe oder einen Marktvorteil ermöglichen zu können.

Zum Abschluss des ersten Blogeintrags gilt es nun, sich mit Commodities und IT-Services zu beschäftigen. Bei Commodities handelt es sich um austauschbare wirtschaftliche Güter und Dienstleistungen. Im IT-Kontext umfasst dies Systeme wie Netzinfrastruktur, Rechenzentrum und Druckerwartung, allerdings zählen heute auch Unternehmensfunktionen wie Finanzen, Buchhaltung oder Einkauf dazu. Blickt man nun auf den Begriff IT-Service, so wird darunter eine Dienstleistung verstanden, die an dem Punkt ansetzt Informations- und Kommunikationstechnik zu betreiben und eine Verfügbarkeit der entsprechenden Techniken für den Anwender zu ermöglichen.

Jana Bindzus und Yvonne Spykman

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