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Ex-Student.de – So isses gelaufen!

Ich soll jetzt auch noch einen Abschlusskommentar zum Seminar Virales Marketing schreiben. Nun, Christian hat ja schon die wesentlichen Punkte geschrieben. Was bleibt denn da für mich noch?

Vielleicht kennt ja noch nicht jeder ex-student.de. Ich fasse das mal in ein paar Tags zusammen: Blog, Alumni, TU-Braunschweig, Erfahrungsaustausch, Unizeit, Leben danach. So das sollte reichen, web 2.0 kann so schön kurz sein.

Unsere Aufgabe war es nun dieses Weblog bekannter zu machen. Aber was ist eigentlich virales Marketing? Also kurze Webrecherche zur Begriffsklärung. Nachdem wohl jeder von uns über diesen Clip bei Youtube gestolpert war, hat den meisten von uns der Wikipedia-Artikel zum Thema weiter geholfen.

Der Begriff war nun klar, aber was sollten wir da eigentlich genau vermarkten? Ok, Blog, Alumni, TU-Braunschweig schon verstanden, aber irgendwie ist der Auftritt noch nicht ganz rund. Das war unser erster Eindruck. Wir haben die Mängel zusammengefasst und dem Betreiber gemailt. Am lustigsten fand ich die Tag-Cloud Marke Ostfriesischer Flagge (weiße Taube auf weißem Grund). Aber nicht das einer denkt wir hätten nur gemeckert, wir haben auch gesagt wie es besser geht.

Ein Brainstorming ging unseren nächsten Schritten voran. Fragestellung: Was wollen wir machen? So einfach die Frage, so kompliziert die Lösung. Eine Nebenbedingung war doch die Budgetrestriktion. Letztendlich haben wir uns für eine Kombination aus Videos, Handygame und Einträgen in passenden Foren im Internet entschieden.

Die einfachste Umsetzung war die Integration in das Handygame: Logo hin schicken, Daten des Projekts auflisten, fertig. Die Foreneinträge waren da schon mehr Arbeit. Wir mussten Foren finden und ja nicht irgendwelche. Also erstmal die Zielgruppe bestimmen (siehe Christians Beitrag) und, wie sollte es bei Internetforen auch anders sein, eine Webrecherche. In diese Foren haben wir dann Einträge gemacht, aber nicht wie Philipp und Keuntje, denn wir sind die Ehrlichen. Wie, wer ist Philipp und Keuntje? Stichwort: Kein Jägermeister. Philipp und Keuntje ist die Agentur, die die entsprechende Kampagne erdacht und umgesetzt hat. Um noch ein bisschen nach zu helfen, haben die dann auch Einträge in Blogs gemacht, aber diese eben nicht als Werbung deklariert. Ist ziemlich schnell negativ aufgefallen. Man konnte die Einträge sogar bis zur Agentur zurückverfolgen, dumm gelaufen. Das wollten wir nicht und haben ganz ehrlich gesagt, wer wir sind, was wir tun und natürlich wo man drauf klicken soll.

Dann die Videos. Wie die nun aussehen sollten hat Christian ja bereits geschrieben. Und die Umsetzung? Eigentlich nicht schwer, dachten wir uns. War es auch nicht, hat aber am meisten Zeit gekostet. Wir haben ca. 2 Stunden gebraucht um ca. 40 Minuten Videomaterial zu bekommen und hatten dabei auch eine Menge Spaß. Nicht zuletzt, weil wir Lennard mehrfach abwerfen durften. Im Rechenzentrum, ach nee heißt ja jetzt Gauß-IT-Zentrum, auf jeden Fall haben wir da das Filmaterial digital überspielen können und konnten anschließend gleich ans Schneiden gehen.

Die Injektion unseres Virus haben wir dann in der Vorlesung E-Services vorgenommen. Per Bluetooth vom Handy aus. Das hat leider nicht auf jedem Handy funktioniert, aber wir hatten die Videos ja auch zeitgleich bei Youtube & Co. rein gesetzt. Es konnte letzten Endes also jeder unsere Videos sehen. Wer sie noch nicht kennt, einfach mal exstudent.de bei Youtube eingeben. Da findet man dann unsere drei Meisterwerke. Ursprünglich waren es ja mal sechs, aber das Copyright hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir mussten drei wieder entfernen.

So. Jetzt habe ich ja doch noch was gebloggt. Dachte schon der Christian hat schon alles hin geschrieben.

Kommentare

  1. Super Eintrag, Ulf! Macht Spaß zu lesen.
    Vielen Dank, Gerald.

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