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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

“Habermas und YouTube”

Im kommenden Wintersemester biete ich das wissenschaftliche Seminar “Habermas und YouTube” an. Wir tragen die unterschiedlichen Theorien zur Kommunikation zusammen, aus medienwissenschaftlicher, soziologischer, technischer und, hey, angewandter popkultureller und literarischer Sicht. Und fragen, ob und wie sich damit Phänomene wie Twitter, YouTube, “Weisheit der Massen”, Gemeinschaftsbildung und sozialer Austausch “erklären” lassen.

Jede(r) Seminar-Teilnehmer(in) knöpft sich dafür einen Klassiker vor und stellt ihn vor: Habermas’ “Strukturwandel der Öffentlichkeit”, einen Luhmann-Aufsatz, Brechts Radio-Essays, vielleicht noch Auszüge von Watzlawik, Lem, Virilio, Bourdieu… Das gibt schon mal schöne Zusammenfassungen fürs Wiiki.

Im Blog soll die Sache noch aufgepimpt werden. Hier versuchen wir uns an “originellen” Brückenschlägen zur Praxis. Zum Beispiel so:

  • Habermas und YouTube
  • McLuhan und Twitter
  • Bourdieu (“Die feinen Unterschiede”) und Xing
  • Rainald Goetz (“Abfall für alle”) und Blogs
  • (…)

Dazu machen wir kleine Filme oder Audiofiles (Podcasts). Vielleicht führen wir fiktive Interviews mit großen Denker, montieren Zitate entsprechend zusammen. Ohne großen technischen Aufwand, es geht “nur” um die Idee.

Anstoß ist am Mittwoch, 05.11.2008 im Multimedia-Schulungsraum, Campus Nord (BI 97.4), um 9:45 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alle Interessenten, auch Medienwissenschaftler, dürfen sich aber jetzt schon bei mir anmelden, per E-Mail. Ich freue mich auch über weitere Ideen und Themenvorschläge.

Vielleicht weiß ja jemand sogar schon, was dieses komische “Kommunikation 2.0” eigentlich heißt…? Nur zu!

Vielen Dank und gute Grüße von

Gerald Fricke

 

Nachtrag, 09.09.2008: Der Kick-Off ist eine Woche später, am 12.11.2008! Anmeldungen für alle Wii-Seminare bitte im Anschluss an die erste Vorlesung von Susanne Robra-Bissantz am 05.11.2008.

Kommentare

  1. Klingt interessant! Aber, Niklas Luhmann, puh!

  2. Binärer Code “puh/nicht-puh”. Ganz einfach, oder?

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