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Kurzvortrag: Kundenströme in Braunschweig

Darsteller und Autoren: Karen Finok, Eduard Petri, Sören Korella
Kurzvortrag: Kurzvortrag “Kundenströmer in der Braunschweiger Innenstadt” (via Slideshare)

Die Messung der Kundenströme erfolgt vor allem im Einzelhandel, in Shoppingzentren oder in der Innenstadt. Dabei werden die Daten über elektronische Sensoren oder Lichtschranken oder durch manuelle Zähler ermittelt. Mit Hilfe dieser Daten werden z. B. die Anzahl der Personen in den Geschäften oder deren Bewegungsrichtung analysiert. Auf der Grundlage der gewonnenen Ergebnisse ist es möglich die Betriebseffizienz eines Unternehmens zu steigern, in dem z.B. eine gezieltere Personalplanung erarbeitet werden kann. Außerdem könnte die Effektivität und Planung von Werbemaßnahmen gesteigert werden.
Aus dieser Aufgabenstellung hat sich das Customer Flow Management (CFM) gebildet. Das CFM lenkt die Kundenströme und beeinflusst die Leistungserfahrungen der Kunden positiv. Ziel des CFM ist eine erhöhte Kundenzufriedenheit, optimale Personal-Effizienz und ein nachweisbares Umsatz-Plus.

Um einen Einblick in das Laufverhalten der Personen in Braunschweig zu gewinnen, haben wir eine Umfrage in der Innenstadt Braunschweigs durchgeführt. Dabei haben wir mehrere Meinungen bzgl. unterschiedlicher Bereiche Braunschweigs erhalten können.
Beginnend, haben wir die Personen die Route ihrer Einkaufstrecke am Befragungstag skizzieren lassen.
Zudem haben wir die befragten Personen gebeten, aufzuzeigen wo ihrer Meinung nach die „Innenstadt“ beginnt und aufhört. Außerdem interessierte uns, welche Einwirkungen die Eröffnung der Schloss Arkaden auf die restliche Innenstadt hat und wo sich die weniger besuchten Areale in Braunschweig befinden. Weiterhin ließen wir uns Läden nennen, die trotz der durch die Schloß Arkarden entstandenen Konkurrenz, weiterhin sehr gefragt sind. Auch sollten die Befragten einige Läden nennen, die nach ihrem Befinden zu weit außerhalb der „Innenstadt“ liegen, und daher zu Fuß beinahe zu weit weg seien. So konnten wir unterschiedliche Eindrücke von den Verhaltensweisen der befragten Leute bekommen, um diese dann anschließend zu analysieren.

Eine weitere Maßnahme, um Kunden in gewisse Bereiche „zu locken“ sind mobile Interaktionsmöglichkeiten wie fourscare oder facebook places. Diese Möglichkeit wird von unterschiedlichen Unternehmen bereits genutzt, um potenzielle Konsumenten in ihre Läden zu bringen. Hierbei bieten die Läden z.B. gewisse Boni an, um potenzielle Kunden zu ködern. So ist es auch Läden in weniger frequentierten Gegenden möglich, Ströme von potenziellen Kunden anzuziehen. Dieses könnte sich auch die Stadt zu Nutze machen, indem sie Check-ins an unterschiedlichen Parkplätzen schafft, sodass die Personen nicht mehr nur an den gleichen Orten parken.

Quellen: ( Stand der Seiten 05/2011)

1 ) http://pentapolis.gibs.info/index.php?id=377
2 ) http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2048/artid/13108697
3 ) http://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/staedtische_gesellschaften/bsmportal/spitzenposition/index.html
4 ) http://www.braunschweig.ihk.de/pressearchiv/2010?viewMeldung=meldung_1277808787.81
5 ) http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/touristservice/touristinfo.html
6 ) http://www.adt-deutschland.de/document-downloads/articles/10%2010%2027%20Stores2010_PPT%20ML_final1.pdf
7 ) http://www.kilchenmann.ch/telematik/customer-flow-management
8 ) http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenstrom
9 ) http://www.synovate.de/branchen/retail-performance/warum-sollten-sie-ihre-kundenstroeme-messen/
10 ) http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenfrequenzmessung

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