TU BRAUNSCHWEIG
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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement


Cross Channel Competencies und mehr – ein Überblick zu attraktiven Innenstädten

Unter: “Die Stadt und das Internet – 7 Rules of Attraction” haben wir im letzten Jahr unsere Gedanken zu kundenzentrierten Services in der Innenstadt gestartet. Beim einem Vortrag beim Arbeitsausschuss Innenstadt Braunstadt. Wir zeigen hier auf, welche vielfältigen Ansätze es gibt, zum einen E-Commerce und stationären Einzelhandel so zu verbinden, dass ein Mehrwert für den Kunden entsteht – der, so hoffen wir, auch dazu führt, dass der Kunde sich dem stationären Einzelhandel zumindest auch verbunden fühlt.

 

Neues Projekt “Cross-Channel-Competencies”

Der Lehrstuhl hat über das Fachkräftebündnis SüdOstNiedersachsen ein neues Projekt beantragt und zugesprochen bekommen. Das Projekt soll die nachhaltige Qualifizierung des Verkaufspersonals im stationären Einzelhandel zum Cross-Channelling unterstützen:

VerkäuferInnen sollen über die notwendigen Kompetenzen verfügen, aus dem Einzelhandelsgeschäft hinaus ihre Verkaufstätigkeit mit Ansätzen des E-Commerce zu verbinden. Sie sind damit beispielsweise dazu befähigt, Bedürfnissen der Kunden aus dem E-Commerce, wie z. B. dem Preisvergleich, mit entsprechenden digitalen Serviceangeboten auch im stationären Handel zu begegnen.

Projektbeginn ist im April 2017 und die erste, einjährige Förderphase umfasst:

  • die Erfassung der aktuellen Schulungs- und Ausbildungsangebote in Bezug auf Cross-Channel-Aktivitäten im stationären Einzelhandel,
  • die Ableitung und Entwicklung des Status Quo bzgl. Cross-Channel-Aktivitäten und -Kompetenzen im sEH
  • und die Erarbeitung von Qualifikationsbereichen und notwendigen Kompetenzen im Bereich der Cross-Channel-Ansätze sowie die Entwicklung von Schulungskonzepten zur Aus- und Weiterbildung des lokalen Verkaufspersonals.

Weitere Informationen sind auf der entsprechenden Seite des Fachkräftebündnisses SüdOstNiedersachsen zu finden. Zudem werden wir an dieser Stelle über den Projektfortschritt berichten. Bei Interesse im Rahmen von Studienleistungen (z.B. Abschlussarbeiten) an dem Projekt mitzuarbeiten, bitte bei Manuel Geiger melden.

Termine Portfoliodiskussion

Die Termine für die Portfoliodiskussionen für das WS 2016 stehen fest. Die Anmeldung geht bei uns am Institut im Sekretariat, dort liegt eine Liste aus. Bitte tragt dort ein, welche Fächer ihr belegt habt und welches Innovationsprojekt ihr wann belegt habt.

Hier erhaltet ihr weitere Informationen zur Portfoliodiskussion.

Folgende Termine stehen zur Auswahl:

21. Februar

24. Februar

27. Februar

28. Februar

01. März

07. März

08. März

Eine Einschreibung für die Portfoliodiskussion ist ab Montag, den 16. Januar möglich. Der letzte Zeitpunkt für die Anmeldung ist der 30. Januar.

Die Öffnungszeiten des Sekretariats sind bei der Einschreibung zu beachten (Montag und Freitag von 09:30 Uhr – 14 Uhr ist zusätzlich zur normalen Öffnungszeit auch möglich).

Unternehmensplanspiel WS 16/17

Hallo an alle Unternehmensplanspieler,

das Unternehmensplanspiel im Wintersemester 2016/2017 wird ab morgen (22.12.) ab 10.00 Uhr im Stud IP für die Anmeldung freigeschaltet. Die Termine für das Spiel liegen noch im Januar. Das Spiel wird als Blockveranstaltung an zwei Samstagen stattfinden, der 21.1. und der 28.1. Alle weiteren Informationen zum Ablauf und zur Vorbereitung werden dann im Stud IP bekannt gegeben. Die Veranstaltung kann unter “Unternehmensplanspiel” gefunden werden.

Die Große Transformation der Weltgesellschaft: Das Beispiel Bitnation

Die Digitalisierung ist mittlerweile als Schlagwort in der Wissenschaft und auch in den Unternehmen angekommen. Das Digitale steht dabei als Chiffre für einen großen Umbruch. Unklar bleibt, was sich alles ändert – und warum.  

Nach meiner Theorie der Großen Transformation zur Webgesellschaft verläuft der Wandel nicht ursächlich von “analog” zu “digital”, sondern von einer Massengesellschaft zu einer Gesellschaftsform im Weltsystem, bei der neue digitale Formen der vernetzten Kooperation entstehen, die wir als Wirtschaftsinformatiker gestalten können.

In meiner Dissertation habe ich 2001 diese Verschiebung der Staatenwelt zu einer Weltgesellschaft am Beispiel der “globalen” (globalen und lokalen) Kooperationen in der Klimapolitik seit dem Ende des keynesianischen Zeitalters untersucht.

“Bitnation vs. Webgesellschaft”. SHIFT, Deutsche Welle, 15.03.2016.

Läuft es also alles auf eine Welt ohne Staaten hinaus? Die Deutsche Welle hat mich über darüber interviewt, am Beispiel von “Bitnation” (siehe das Video). Das Bitnation-Konzept sieht vor, den Staat abzuschaffen, im Internet, analog zu “Bitcoins”, die das Geld ersetzen sollen. Das klingt erstmal alles verrückt, aber es lohnt sich, einmal darüber nachzudenken, wie denn eine solche Welt aussehen könnte – und was sie zur Folge hätte. Ich habe die These aufgestellt, dass wir auch in einer “Bitnation” eine Webgesellschaft brauchen. Mein Statement:

“Bitnation ist im Kern das anarcho-liberitäre Konzept eines Minimalstaates im Internet. Ich mag es, die Dinge in Frage zu stellen, aber auch in einer Webgesellschaft gelten die guten alten Kategorien von Macht, Interesse, Herrschaft.
Immer wichtiger werden neue dezentrale Verhandlungssysteme. Eine zentrale politische Steuerung heißt heute Handlungskoordination. Oder übertragen auf das Web: Die Schaffung von Assoziationsräumen im Internet, in denen die eigenen Themen und Geschichten vorkommen und weiter erzählt werden. Dabei sind es nicht mehr die klassischen Akteure, die handeln und ihre Interessen vertreten, sondern neue Akteurs-Netzwerke. Die zentrale Einheit bleibt weiterhin nötig, um die öffentliche Sache und die allgemeine Wohlfahrt zu schützen, meine ich.”

Gerald Fricke

Kick-Off

Hier sind die Folien vom Master Kick-Off.

Hier sind die Folien vom Bachelor Kick-Off.

Die Didaktik der Webgesellschaft


Dr. Gerald Fricke über die Webgesellschafts-Vorlesung vom Sommersemester 2016. (Quelle: teach4TU)

In der Vorlesung haben wir unterschiedliche Sichtweisen auf den Übergang von einer Massengesellschaft zu einer Gesellschaft, in der das Web das neue Leitmedium wird, entworfen. Die Kooperation neuer, vielfältig organisierter dezentraler Handelnder ist dabei das entscheidende Merkmal dieses gesellschaftlichen Wandels. In der Vorlesung haben wir die Geschichte der Webgesellschaft mit den Studierenden gemeinsam erzählt und interpretiert – an vielen Beispielen aus Politik, Ökonomie und Gesellschaft. Damit haben wir auch eine Theorie der Großen Transformation zur Webgesellschaft weiter entwickelt.

Lerntheoretisch haben wir dabei den klassischen Vorlesungsteil des Dozenten um ein innovatives Microteaching-Format ergänzt: PechaKucha-Kurzvorträge der Studenten. Zusammen mit Blogeinträgen, Videos im Social Web, Blended Learning und einem “Lernen durch Lehren”-Ansatz entsteht so der Lernstoff gemeinsam und formt auch den Gegenstand der Betrachtung – die kooperative Webgesellschaft. Gefördert durch teach4TU und das Bundes-Bildungsminsterium. Mehr dazu hier (Poster).

In meiner Forschungs-Arbeit zeige ich, dass mit diesem Modell signifikant bessere Lernerfolge erzielt werden können und gebe Empfehlungen dazu ab, wie sich diese Vorlesungsform standardisieren und auf andere Veranstaltungen übertragen lässt.

Gerald Fricke

teach4tu-webgesellschaft

Klausurergebnisse (Update 2)

Master-Vertiefung Informationsmanagement:

Master-Vertiefung

Der Einsichtstermin für die Klausuren der Master-Vertiefung Informationsmanagement ist am Donnerstag, den 20.10., von 09.45 bis 11.15 Uhr im Seminarraum des Instituts für Wirtschaftsinformatik (Mühlenpfordtstraße 23, Raum 503).

Einführung in die Wirtschaftsinformatik:

Aushang EWI

Der Einsichtstermin für die Klausur “Einführung in die Wirtschaftsinformatik” ist am Mittwoch den 12.10., von 10.30 bis 12.30 Uhr in der Bibliothek des Instituts für Wirtschaftsinformatik (Mühlenpfordtstraße 23, 5tes OG).

Elektronische Märkte:

Aushang EM

Die EM-Noten sind nur die Noten der Klausur, das Ergebnis des AIM-Seminars ist noch nicht mit eingerechnet. Die Gesamtnote ergibt sich ggf. anhand der Gesamtpunktzahl (Klausur EM + Punkte AIM), nicht aus dem Mittel der Einzelnoten.

Der Einsichtstermin für die EM-Klausur wird am Donnerstag, den 13.10., von 13:00 – 14:00 in der Bibliothek des Instituts für Wirtschaftsinformatik (Mühlenpfordtstraße 23, 5tes OG) angeboten.

Anwendungen im Informationsmanagement:

Aushang AIM

Die Note des AIM bleibt auch bei einem nicht bestehen der Klausur Elektronische Märkte bestehen.

 

Innovationsprojekt: Zukunftskonferenz – Innovative Nutzungsszenarien für die Informationslogistik

“Banking is essential for a modern economy, banks are not”

Bill Gates, 2014

Bereits 2014 prognostizierte Bill Gates einen fundamentalen Strukturwandel für den Finanzsektor – und er behielt Recht.

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Unser Leben ist digital. Die Digitalisierung prägt unseren Alltag wie kaum ein anderes Phänomen: Neben Smartphones, die unser Mediennutzungsverhalten bereits massiv verändert haben, finden immer weitere Smart Products Einzug in unsere E-Homes.

Auch die Wirtschaft blieb nicht verschont. Die Musikindustrie wurde ebenso wie die Telekommunikationsbranche bereits disruptiv, wenn nicht gar revolutionär, digitalisiert und nachhaltig geprägt.

Die Volkswagen Financial Services AG hat den Megatrend der Digitalisierung erkannt und bereits diverse Strategien entwickelt. Im Rahmen des Innovationsprojekts „Digitalisierung der Informationslogistik“ konnten im vergangenen Sommersemester Konkretisierungen der Digitalisierungs-Drift für die internen Dienste der VW FS AG vorgenommen und erste Ideen zu Nutzungsszenarien entwickelt werden.

Schlüsselelement der Kooperation war das Zusammenführen von externem, aktuellen Forschungswissen des wi² rund um die Treiber der Digitalisierung mit VW FS internem Experten-Know-How rund um die heutigen Prozesse und Applikationen der Informationslogistik.

Die besondere Herausforderung bestand in der Konzeption und Umsetzung der Workshops. Das Problem: Veränderungen, insbesondere die ruckartigen Umbrüche wie die Digitalisierung, fördern nicht nur Begeisterung, sondern auch Angst zutage. Diese Ängste galt es zu nehmen und in kreative Lösungsansätze umzuwandeln. Gelungen ist dies mit ausgeklügeltem Change Management im leicht adaptierten Format einer Zukunftskonferenz.

Gemeinsam konnte erarbeitet werden, wo sich die zukünftigen Handlungsfelder der Informationslogistik mit den Herausforderungen der Digitalisierung im Rahmen der Konzernstrategie kreuzen. Ziel war es, durch das Erarbeiten eines gemeinsamen Fundaments die unterschiedlichen Sichtweisen abzugleichen auf die strategisch wichtigen Fragestellungen zur produktiven Nutzung im weiteren Prozess.

Bei Rückfragen und weitergehendem Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Dominik Siemon. Auf Anfrage ist auch ein Blick in das Eventbook zur Zukunftskonferenz möglich.

 

Lynda.com Tutorials

Liebe Studierende,

manchen Studierenden ist schon aufgefallen, dass die angebotenen Tutorials von Lynda.com nicht mehr erreichbar sind. Dieses hat etwas damit zu tun, dass sich die Authentifizierung geändert hat. Ihr müsst euch also bitte neu registrieren. Dies könnt ihr direkt unter Lynda bzw. über die Bibliothek. Für beides müsst ihr im Uni-Netz sein.

Ab Ende des Jahres wird die Plattform Video2Brain in Lynda.com integriert. Hier findet Ihr dann deutschen und englischen Inhalt. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne an journals@tu-braunschweig.de wenden.

Ich hoffe, ihr habt Spaß mit den Tutorials. Lasst uns doch hier in den Kommentaren oder auf Facebook wissen, wie euch dieses Angebot gefällt und was Ihr dort in Anspruch nehmt. Dies hilft uns besser nachzuvollziehen, wie dieses Angebot angenommen wird.

Viel Spaß weiterhin beim Lernen 🙂