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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Präsentation “virales Marketing”

Im wissenschaftlichen Seminar habe ich verschiedene Theorien und Arten des viralen Marketings präsentiert.

In der Theorie ist das virale Marketing ein sich „ausbreitender Virus“. Virales Marketing nutzt bestehende Netzwerke aus, um sich durch den Kommunikationsdrang der Menschen zu verbreiten, basiert also auf der Mund-zu-Mund-Propaganda.

Dabei ist der Begriff leicht irreführend, denn Marketing bedeutet neben der Werbung auch die Distribution, Preispolitik und die Produktgestaltung.

Strategisch basiert virales Marketing auf folgenden Punkten:

  • Verschenken von Produkten oder Dienstleistungen
  • Einfache Übertragungswege
  • Einfache Skalierung von klein zu groß
  • Ausnutzen der allgemeinen Verhaltensmuster
  • Verwendung bestehender Netzwerke
  • Profitieren von fremden Ressourcen

Ein viraler Effekt löst sich nicht von alleine aus, man benötigt dafür die richtigen Voraussetzungen. Ohne das richtige Kampagnengut lohnt sich eine virale Kampagne nicht. Nicht jedes Produkt oder jede Dienstleistung ist für dieses Marketing geschaffen. Zudem sind passende Rahmenbedingungen und Weiterempfehlungsanreize erforderlich.

Es gibt gewisse Verbreitungsarten im Internet, wie zum Beispiel die „Tell-a-Friend“-Funktion auf verschiedenen Webseiten. Meist ist dies ein Button, wo man ein kurzes Formular ausfüllt und dieses dann an einen Freund versendet. Oder man verschickt einfach E-Mails, mit Witzen, Sprüchen, Bildern, Gratismusik und –videos.

Auch über Weblogs können sich Kampagnen verbreiten. Außerdem gibt es noch Petitionen oder „Wetten“, jedoch eher als Mittel, um möglichst viele Klicks und damit Werbeeinnahmen zu erreichen.

Schöne Grüße

Matthias

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