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Schlußpfiff beim Euro-Trainer

Wie bereits bei dem Blogeintrag “Es bleibt gefährlich” erwähnt, hat sich bei unserer Gruppe das Konzept mit dem Videodreh durchgesetzt. Dazu haben wir uns noch für eine StudiVZ-Gruppe entschieden.

Dieses Konzept sollte nun von uns realisiert werden.

Erst einmal sei erwähnt, dass unser zu vermarktendes Produkt mit dem Namen „Euro-Trainer“ eher ein Ratequiz (Mannschaftsaufstellungen raten…) als ein Fußballspiel beinhaltet.

Auch werden potentielle Spieler schon im Vorfeld durch das ausgiebige Anmeldeverfahren (Name, komplette Anschrift und so weiter…) abgeschreckt. Abgesehen von der beanspruchten Zeit, sind immer mehr Menschen gerade bei einem Zeitungsverlag (Abo-Werbung) berechtigterweise vorsichtig mit der Angabe ihrer Adressdaten.

Unsere Aufgabe bestand darin, mit Viralem Marketing (VM) für dieses Produkt zu werben. Ein weit dehnbarer Begriff – für manche bedeutet Virales Marketing das Verteilen von Flyern vor Sporthallen. Auch bestand unser Kunde ausdrücklich auf eine ausschließlich regionale Vermarktung seines Produktes, was aber deutlich im Konflikt zum Schneeballprinzip des VM steht.

Diese Umstände führten zwangsweise zu einer Trennung von unserem Kunden, da seine Wünsche mittels VM nicht zu realisieren sind. Dennoch entschlossen wir uns, unser Konzept zu realisieren, um potentielle Spieler für den Euro-Trainer anzuwerben und damit einen möglichen Erfolg messen zu können.

Mit welcher Art Werbung ist dies möglich? Welche Zielgruppe lässt sich nicht von dem erwähnten Anmeldeverfahren und dem Ratecharakter des Spiels abschrecken? Wir entschieden uns für ein amateurhaftes und ironisches Unterhaltungsvideo (hier), welches vorrangig eine Zielgruppe anspricht, die ohne Ziel ein wenig im Netz (YouTube, etc) surft und diese Videos gerne an Gleichgesinnte weiterempfiehlt.

Unsere StudiVZ-Gruppe „Sind wir nicht alle ein bisschen Löw…“ spricht eine ähnliche Zielgruppe an. Diese Gruppe funktioniert ebenfalls nach dem Schneeballprinzip (Tell a friend / Invite a friend).

Ein eigens erstellter Fragebogen zu unserem Video, den wir über diverse Mailinglisten (Uni etc) zur Beantwortung verschickt hatten und der wiederum den Link unseres Videos verbreitete, verhalf uns zur Erfolgsmessung.

Die Ironie in unserem Video kam bei der Zilegruppe sehr gut an. YouTube bestätigte seinen Ruf als gut geeignete Verbreitungsplattform (200 Klicks innerhalb der ersten drei Tagen).

Inga und Mareike

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