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“Transformation der Mobilität”, unser Vortrag

“Transformation der Mobilität in der Webgesellschaft”, PechaKucha-Vortrag von Artur Ansmann, Jan Brinkmann, Patrick-Oliver Groß, Torsten Oberbeck, Matthias Hofmann. 31.5.2013 

Welche Rolle spielt der Individualverkehr in der Webgesellschaft?

Wir haben uns im Rahmen der Vorlesung „Webgesellschaft“ mit der Transformation der Mobilität beschäftigt und sind in unserem PechaKucha-Vortrag auf die Rolle des Individualverkehrs in der Webgesellschaft eingegangen.

Mobilität betrifft jeden einzelnen von uns, denn wir legen immer größere Strecken zurück. Zur Neige gehende natürliche Ressourcen und die ansteigende Verkehrsdichte sind nur zwei der negativen Folgen der Urbanisierung. Das erfordert ein Umdenken in der aktuellen Situation des Individualverkehrs, um auch in Zukunft fließend ans Ziel zu kommen.

Es liegt auf der Hand, dass bei der Menge an Menschen in Deutschland verschiedene persönliche Vorlieben bzgl. der Fortbewegung bestehen. Viele von uns bevorzugen das eigene Auto – doch die Anzahl derer, die Zugang zu einem KFZ haben, fällt. Die Verfügbarkeit eines Autos macht es zu dem was es ist, jedoch versursacht es auch hohe Kosten und belastet die Umwelt. Der ÖPNV gilt als umweltfreundliche Alternative, jedoch ist man an Fahrpläne und Abfahrtsorte gebunden. Es ist daher an der Zeit die positiven Eigenschaften vieler Verkehrsmittel zu vereinen.

Mithilfe neuer Konzepte, Geschäftsmodellen und der technischen sowie sozialen Vernetzung ist dies möglich!

Es findet eine Transformation von einer Gesellschaft des Besitzens zu einer vernetzten Gesellschaft des Teilens statt, die durch Kooperation in der Webgesellschaft folgende Konzepte ermöglicht.

  • Die „BahnCard 25 mobil plus“ ermöglicht (bislang in Berlin) durch Bereitstellung mehrerer Verkehrsmittel (Intermodularität) sog. Tür-zu-Tür-Mobilität.
  • Der Carsharing-Anbieter „take my car“ (kurz: tamyca) ist eine Vermittlung, um Autos anderer Menschen gegen eine Gebühr auszuleihen.
  • Der Carpooling-Anbieter „mitfahrgelegenheit.de“ ist eine Plattform, die zur Planung von Fahrgemeinschaften dient.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Fortbewegung der Zukunft vom Wandel der Gesellschaft abhängt.

Wird die Gesellschaft des Besitzen oder des Teilens überwiegen? Wird das Auto das Statussymbol für eine Massengesellschaft bleiben oder werden moderne Leitbilder die Mobilität als Dienstleistung prägen?

Diese Fragen gilt es zu beantworten. Ganzheitliche Konzepte, die Individualverkehr und öffentlichen Nahverkehr in einem Konzept vereinen, können mithilfe von Kooperationen in der (Web-)Gesellschaft zum Nutzen aller sein. Am Ende wird das Modell, das der breiten Masse die bequemste und effizienteste Fortbewegung bietet, genutzt werden.

Artur, Jan, Matthias, Patrick und Torsten

Quellen:

http://www.bahn.de/p/view/bahncard/ueberblick/bahncard-mobil.shtml, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.bpb.de/apuz/25355/new-mobility-mobilitaet-und-verkehr-als-soziale-praxis?p=all, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.carsharing.de/images/stories/pdf_dateien/ifmo_studie_mobilitaet_junger_menschen_im_wandel_111020.pdf, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.changex.de/Article/essay_canzlerknie_automobilitaet20/8L1NXbvv95VMbSMhK55ZRANyvtzoYf, abgerufen am 04.06.2013.

Flade, Antja: Der rastlose Mensch – Konzepte und Erkenntnisse der Mobilitätspsychologie, Springer, Wiesbaden, 2013.

http://www.mitfahrgelegenheit.de, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.tamyca.de, abgerufen am 04.06.2013.

Empfehlungen:

http://www.sueddeutsche.de/auto/boom-bei-mitfahr-boersen-mein-auto-dein-auto-kein-auto-1.1577274, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.youtube.com/watch?v=PuTY2qZtVvM, abgerufen am 04.06.2013.

http://www.zeit.de/auto/2012-12/verkehr-mobilitaet-2030, abgerufen am 04.06.2013.

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