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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

TU Braunschweig 2.0

Whow…!

Letzten Donnerstag haben die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse im Web-2.0-Seminar präsentiert: TU auf YouTube, Bücherbörse 2.0, TU-Gezwitscher, Räume finden (Google Open Street Map), Uni bauen (Google Earth), Akzeptanz von Stud.IP und TU goes Second Life…

Puh, sieben Präsentationen in gut anderthalb Stunden. Und es hat funktioniert! Alle Gruppen haben sich an die Vorgabe (zehn Minuten!) gehalten – und erstklassig präsentiert. Wir sind immer noch ganz begeistert… Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer! 

So soll es weitergehen, mit der TU Braunschweig 2.0…  

Kommentare

  1. Ja, das waren wirklich sehr schöne Präsentationen und Ergebnisse, die wir da sehen durften! Vielen Dank! Ist eine gute Motivation für zukünftige Web 2.0 Seminaristen. Wir sind schon am Brainstormen, welches Motto im Sommersemester bearbeitet werden soll! Vielen Dank auch für das Video Gerald, es ist eine spitzen Zusammenfassung der Endpräsentationen.

    Von Yvonne Gaedke am 10. Februar 2009 um 11:06 Uhr
  2. Ja, das war ein echt ein super Web 2.0-Seminar dieses Jahr und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Vielen Dank an alle Beteiligten!

    Von Patrick Helmholz am 10. Februar 2009 um 11:56 Uhr
  3. 10 Minuten ist ein hartes, aber gutes Limit. Warum nicht die Welt teilhaben lassen und die ganzen Präsentationen zeigen?

  4. Stud.ip, eine eierlegende Wollmilchsau?

    Stud.ip ist ein Autorentool zur Erstellung von Kurspaketen für Webbasiertes Lernen. Es unterstützt den Lernenden, den Lehrenden und selbst die Verwaltung.
    Leider wird das System unzureichend genutzt, deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht dieses Tool zu unterstützen, indem wir eine Umfrage zwecks Analyse gestartet haben. Es haben 23 Professoren und 143 Studenten an der Studie teilgenommen. Das Ergebnis war sowohl interessant als auch erschreckend: 82,6% der Professoren und 74,8% der Studenten kennen Stud.ip, dennoch wird es von den Professoren nur zu 13% genutzt. Dies begründeten sie, laut Umfrage, durch die Bemängelung des Bekanntheitsgrades von Stud.ip.
    Außerdem ist es laut den Professoren sehr arbeits- und zeitaufwendig, mehrere Institutsauftritte aktuell zu halten.
    Eine weitere Frage der Studie lautete, ob die Teilnehmer eine einheitliche Internet- Plattform für die TU für sinnvoll halten. Dieser Frage stimmten 76,6% der Studenten und 91,3% der Professoren zu.
    Folgende Funktionen für ein einheitliches System wünschen sich Professoren und Studenten: Folien/ Vorlesungsnotizen, e-Learning, eine Hausaufgaben- Abgabe und ein Diskussionsforum.

    Fazit: Obwohl Professoren eine einheitliche Plattform für sinnvoll halten, nutzen Professoren stud.ip nicht oder nur sehr selten.

    Durch ein Anreizsystem könnte man die Professoren vielleicht dazu bewegen, ein solches Portal zu nutzen. Ein Anreizsystem könnte aus einem zentralen Ansprechpartner, einer gründlichen Einführung und einer schnelleren Erreichbarkeit bestehen.

    Von Christian Enderle am 10. Februar 2009 um 18:57 Uhr
  5. Ich würde gern eine Diskussion anregen, was die rechtliche Grundlage für die Veröffentlichung von Videoaufnahmen der Vortragenden angeht.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine schlechte Stimmung verbreiten und bin ja selbst im Video weder zu hören noch zu sehen 🙂

    Aber ich weiß beispielsweise, dass meine ehemalige Schule sich von den Eltern der Schüler pauschal Einverständniserklärungen hat unterschreiben lassen, damit sie Fotos von Schulveranstaltungen – auf denen natürlich auch Schüler abgebildet sind – problemlos auf der Website veröffentlichen darf. Das hängt wohl mit dem Recht am eigenen Bild zusammen. Wenn jemand ein Foto gemacht hat, auf dem ich nicht nur zufällig oder nebensächlich abgebildet bin, darf er das Foto nicht ohne mein Einverständnis veröffentlichen.

    Andererseits war der Vortrag einigermaßen öffentlich oder zumindest hochschulöffentlich oder sowas. Denn es waren ja nicht nur Seminarteilnehmer sondern auch Universitätsmitarbeiter anwesend. Könnte das dann heißen, dass im Prinzip jeder den Vortrag hätte sehen können und man ihn deshalb auch filmen und ins Internet stellen darf?

    Ich würde gern wissen, wie diese Problematik hier gesehen wird, ob man sich darum schon Gedanken gemacht hat oder sogar weiß, wo gesetzliche Grundlagen zu finden sind und was diese besagen. Als juristisch interessierter Informatiker verfolge ich gelegentlich die mit dem Phänomen Web 2.0 auftretenden rechtlichen Probleme. Daher dieser Kommentar.

  6. Hallo Herr Enderle, der beste Anreiz für Dozenten zum Mitmachen bei Stud.ip ist doch, dass sich die Teilnahme einfach “lohnt”, weil man eben nicht mehr alle Seminare dreimal aufbereiten muss, sondern nur einmal! Zumindest theoretisch… Oder?

  7. Hallo Herr Lorenz,

    ja klar haben wir bereits über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte nachgedacht und jeder der sein Photo oder sein Video nicht bei uns sehen möchte kann das selbstverständlich sagen.
    Ansonsten ist Ihre Anregung sehr gut und wir denken darüber nach diese in unsere Creative Comments mit aufzunehmen. Vielen Dank.

    Von Yvonne Gaedke am 11. Februar 2009 um 8:48 Uhr
  8. Stud.ip – Zugegeben ich bin kein Student (mehr). Ich kenne und nutze dieses System nicht. Aber könnte die Nicht-Akzeptanz vielleicht auch an mangelnder Bedienungsfreundlichkeit und Design liegen?

    https://studip.tu-bs.de (aber auch die Installationen anderer Unis, die auf http://www.studip.de/verlinkt sind) macht keinen besonders schönen und einladenden Eindruck. Ich sehe gute Ansätze, aber vieles wirkt einfach nur technisch. Die Gestaltung und Aufmachung sieht aus wie von 2001. Kann es sein, dass dieses System primär von den technischen Studiengängen angenommen und benutzt wird?

    Ich glaube nicht an den Erfolg, bzw. das sich durchsetzen einer Webanwendung im Jahr 2009, wenn sie nicht auch einfach und untechnisch zu bedienen ist. Auch die Bedienung eines Autorentools oder einer Kursverwaltung sollte Spaß machen!

  9. Eine Diskussion zum Thema Persönlichkeitsrecht und den neuen Möglichkeiten der Darstellung im Web fände ich ebenfalls interessant. Sind Lehrveranstaltungen und Vorträge öffentlich? Interessant sind sie für die Öffentlichkeit sicherlich.

    Ich weiß, dass sich z. B. an Schulen (aber sicherlich auch an Hochschulen) viele Lehrer sehr dagegen sträuben, dass “internes” aus dem Unterricht nach außen getragen wird. Dabei ergäben sich so viele neue Chancen aus der Möglichkeit, die Welt an der Lehre, dem Gelernten und Erarbeiteten teilhaben und auch Impulse von “außerhalb” wieder einfließen zu lassen. Dieses Blog und vor allem die (auch kritische) Diskussion innerhalb der Kommentare ist in ein guter Schritt in die richtige Richtung.

    Vielleicht sollten Studierende pro aufgezeichneten Vortrag selbst bestimmen können, ob dieser veröffentlicht werden soll oder nicht. Ich würde es begrüßen, weil es mich interessiert. Nutzt diese Chance Eure Erkenntnisse aus dem Seminar nach außen zu transportieren. “Web 2.0” ist alles und nichts, aber ganz sicher nicht Abgeschlossenheit.

    Natürlich gibt es ein Recht am eigenen Bild und natürlich gibt es auch einen entsprechenden Wikipedia Artikel. In Zeiten von Flickr, YouTube und den täglich zigtausendfach in StudiVZ/Facebook veröffentlichten Bilder mit Personen, die ganz sicher NICHT dieser Veröffentlichung zugestimmt haben, ist dieses Thema hochaktuell. Ich sehe großen Nutzen und Gefahr, aber auch potential sich über mögliche Problemlösungen Gedanken zu machen. Interessant wäre z. B. der Versuch einer personengebundenen, plattformübergreifenden Lizenz, die regelt welche personenbezogenen Rechte zu welchen Bedingungen man wem überlässt – ähnlich der Creative Commons Lizenzen für Inhalte. Vielleicht ein Thema für Euer Institut?

    Frau Gaedke, meinen Sie Creative Commons? Dann verstehe ich den Zusammenhang zwischen Inhaltslizenzen und Persönlichkeitsrecht/Datenschutz nicht. Das fände ich interessant: stehen die Texte und Inhalte dieses Blogs unter einer Creative Commons Lizenz? Wenn ja, welche?

  10. @Dennis
    Ich hab seltsamerweise bei StudIP das Gefühl, dass es gerade von technischen Studiengängen nicht genutzt wird.
    Die scheinen gerne ihr eigenes Süppchen zu kochen …. oder noch schlimmer wie bspw. dieses Insititut hier:
    http://www.iti.cs.tu-bs.de/
    Der Auftritt hat sich, glaub ich, seit 1999 nicht verändert und der Informationsgehalt bzgl. Vorlesungen und Seminaren ist nahezu null.
    Schlimm …

  11. Hallo Herr Enderle und Herr Frank,

    ich arbeite im Stud.IP Team und finde Ihre Umfrage sehr spannend. An den genauen Auswertungen wäre ich natürlich auch interessiert. 🙂
    Wir im Stud.IP Support Team haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Oft sind es die Studenten, die an uns ran treten und gerne ihrem Prof Stud.IP näher bringen würden, auch um sich die Arbeit im Studium zu erleichtern.
    Leider können wir mit unserem momentanen Kapazitäten (1/2 wiss. Mitarbeiter + 4 Hiwis) gerade so den Support aufrechterhalten. Von einer Anpassung des Systems an die TU und der Integration von Kursdaten (damit die doppelte Pflege weg fällt) sind wir noch ein Stück weit entfernt.
    Momentan sind es die Bauingenieure die die Hiwi-Stellen komplett finanzieren und somit im Prinzip auch den Support für alle anderen Fachbereiche unterstützen. Wie Stud.IP zukünftig genutzt und unterstützt wird, das wird die nahe Zukunft zeigen. Ich bin selbst sehr gespannt. 😉
    Ich würde mich freuen, wenn wir uns vielleicht mal zusammen setzen könnten. Für Ideen und Anregungen (z.B. Wie bringt man die Dozenten dazu, Stud.IP mehr zu nutzen?) sind wir jederzeit offen und freuen uns über Ihre/Eure (vielleicht zukünftige) Mitarbeit im Team. 🙂

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