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Verdienen in der Remix-Culture

In Rahmen der Webgesellschafts-Vorlesung von Gerald Fricke haben die Studierenden Giacomo Richard, Benjamin Flak, Michael Hendrych, Miriam Schitko und Sinan Kör einen PechaKucha-Vortrag über Geschäftsmodelle in der Remix-Culture gehalten. Lest hier, wie sie ihren Beitrag zusammenfassen:

“Remixing” bezeichnet allgemein eine Meta-Methode, die aus bestehenden kulturellen Werken neue Werke erschafft. Hierbei ist jedoch vorausgesetzt, dass die Kultur mit Medienobjekten gesättigt ist. Die Medienobjekte müssen für das Remixing zudem zugänglich und kostengünstig sein.

Basierend auf dieser Thematik haben wir drei mögliche Modelle erarbeitet, die das Verdienen bzw. die Verdienstmotivationen in der Remix-Culture charakterisieren:

  • Die ideelle Motivation: Es geht den Remixern nicht um das Geldverdienen, sondern darum, Teil einer Community zu sein. Als Beispiel wären hier die Autoren bei Wikipedia anzuführen.
  • Die Reputations-Motivation: Im Mittelpunkt steht der Bekanntheitsgrad. Auf indirektem Wege kann man dann über seine Reputation Geld verdienen. Ein Youtube-Star wird immer bekannter, bekommt mehr Werbeeinnahmen und wird später wegen seiner Reputation von einem Fernsehsender eingestellt.
  • Das klassische Verdienen: Es werden Inhalte geremixed mit der Motivation, damit Geld zu verdienen, z.B. hinter Paywalls.

Wie seht ihr das Thema? Welche Geschäftsmodelle klingen in einer Remix-Culture erfolgsversprechend?

Ilan Koch

Ein PechaKucha zu diesem Thema gab es schon einmal von einer anderen Studentengruppe, im vorletzten Sommer-Semester. Ihren Vortrag findet ihr hier.

Quellen:

Dirk von Gehlen, 2011: Mashup. Lob der Kopie. Berlin.

Felix Stadler, 2009: Neun Thesen zur Remix-Kultur. Abgerufen am 15.08.2015: http://irights.info/wp-content/uploads/fileadmin/texte/material/Stalder_Remixing.pdf

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