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Viral und für Ex-Studenten

Im wissenschaftlichen Seminar “Virales Universitätsmarketing” entwerfen wir eine virale Marketing-Kampagne für das Blog exStudent.de, das ein Semester davor selbst in einem Seminar entstanden ist. exStudent.de richtet sich an ehemalige Studenten (viele werden es schon erraten haben) und alle, die sich für das Studium oder den Berufseinstieg interessieren. Wer sein Studium in Rekordzeit (positiv und negativ) abgeschlossen oder abgebrochen hat, ist eingeladen darüber zu bloggen und aus den vergangenen Jahren zu erzählen. Warum habe ich abgebrochen? Wie ist es, ganz frisch von der Uni zu kommen? Nur zwei Fragen, die man dort gut beantworten kann, die mir auf die Schnelle eingefallen sind.

Wir haben uns vier Marketing-Maßnahmen überlegt:

  1. E-Mails von benutzer@exstudent.de an Freunde und Bekannte verschicken und auf das Blog aufmerksam machen oder vielleicht auch nicht und nur die Neugier (“Was ist das denn für eine Adresse?”) für uns arbeiten lassen. Zusätzlich wollen wir E-Mail-Adressen im gleichen Format verlosen.
  2. Auf themenverwandten Seiten auf exStudent.de hinweisen. So etwas kann natürlich schnell in Spam-Vorwürfe ausarten. Wir wissen das. Wir werden darauf achten, dass die Hinweise nicht niederträchtig sind und korrekt als Werbung gekennzeichnet werden. Notfalls versuchen wir es auf die Mitleidstour, dass vom Erfolg der Kampagne der Erhalt des Scheins abhinge. (Tut er doch wohl nicht, oder?)
  3. Ein klassisches Mittel: Die exzellente Vernetzung innerhalb der Blogosphäre nutzen. Wir kommentieren in anderen Blogs (siehe 1.), schreiben selbst darüber (z. B. hier), oder melden es anderen Bloggern. Wichtig ist, dass durch die Themenverwandtschaft ein Mehrwert erzeugt wird. Berichte über ein abgebrochenes Studium interessiert vermutlich nur wenige Leser eines Garten-Blogs.
  4. Das Beste zum Schluß: Wir haben zwei kurze Videos mit witzigen Situationen gedreht, die wir über Handys, das Blog und über Videoportale verbreiten werden.

Vor Anlauf dieser Marketing-Maßnahmen überarbeiten wir das Blog, damit Leser sich gut zurechtfinden, gerne dort lesen und kommentieren. Wer damit liebäugelt, Autor zu werden: E-Mail (oder Kommentar) genügt!

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