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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Web on, Wirtschaftsinformatik

Liebe Studierende, Lesende und Bloggende, Freunde des wi2,

an Adventssamstagen werden wir immer ganz nachdenklich: Wohin steuert das Universum, wo genau liegt bei “Singstar” auf Weihnachtsfeiern (Bürobüro!) die gaanz schmale Grenze zwischen Triumph und heiserem Debakel – und was sollte ein fertiger Bachelor oder Master der Wirtschaftsinformatik im Web eigentlich so “können”, als kreativer und technisch versierter Internet-Konzeptioner…?

Die ersteren Fragen unserer kleinen Fragenkaskade, ja – parade, gehen an Neil Diamond und die Freunde der italienischen Oper, die abschließende  stellen wir gerade Freunden und Kollegen aus Agenturen und Unternehmen. Und natürlich uns selbst.

Als Wirtschaftinformatiker wollen wir ja zwischen den Wirtschaftswissenschaften und der Informatik gut “vermitteln”. Bezogen auf die Arbeit eines Internet-Konzeptioners formulieren wir also den Anspruch, dass ein guter Wirtschaftsinformatiker zum Beispiel eine Web-Kampagne von mehreren Seiten her “denken” und gestalten kann; dass er sich sowohl mit den Kreativ-Fritzen, den Marketing-BWL-Leuten als auch den Programmieren gut versteht und halbwegs kompetent austauschen kann. Weil er die wissenschaftlichen Grundlagen und das wichtigste Rüstzeug der Praxis kennen gelernt hat… Oder?

Mal konkreter: Welche Erwartungen knüpfen sich zum Beispiel an Drehbücher oder technische Webmodellierungen? Was muss man wissen über HTML, CSS, PHP, JSP, Ajax und Konsorten, was fällt uns zu viralem Marketing ein? Was heißt e-Readyness oder Online-Projektmanagement, wie geht die kreative Idee für eine Website, das Konzept für ein Blog, die Verknüpfung aller Kommunikationskanäle im Netz?  Welche Kenntnisse über WordPress, Photoshop etc.  werden erwartet? Was heißt Usability? Na, undsoweiter.

Also, wie kann ein guter Wirtschaftsinformatiker, eine gute Wirtschaftinformatikerin das Web richtig nach vorne bringen?

Was sagt Ihr? Kommentare bitte in die Kommentare oder direkt an mich.

Weil wir hier mit modernsten psychologischen Anreizsystemen arbeiten, wird unter allen Einsendungen bis Donnerstag, 18.12.2008, 12:45 Uhr, ein wertvolles, handsigniertes Buchpräsent verlost. Ohne notarielle Aufsicht, garantiert!

Vielen Dank und schöne Grüße von

Gerald Fricke

Kommentare

  1. Das wirft ein paar interessante Fragen auf. Mich zum Beispiel würde an der Stelle neben all den Marketing-BWL-Kollegen und Kreativ-Fritzen oder auch Programmieren diejenigen, für die Websites entstehen sollen. Also den Nutzern. Da kommt noch eine ordentliche Portion Psychologie dazu.

    Von Markus Weinmann am 14. Dezember 2008 um 22:34 Uhr
  2. Ich denke ein vollwertiger Web-Konzeptioner entsteht erst durch Praxis- und Projekterfahrung, aber man sollte ein rundes Paket schnüren und zu allem was dazugehört zumindest einen Einblick bekommen. Ich denke dieser Bereich ist sehr wichtig für die Zukunft eines Wirtschaftsinformatikers (oder zumindest ein wichtiger Bereich). Dazu gehört sicher nicht nur die technische Seite, sondern auch die psychologische, wie ihr schon sagt.

    Was natürlich nicht fehlen darf ist etwas Kreativität und Fingerspitzengefühl, aber kann man das vermitteln? 🙂

    Von Patrick Helmholz am 15. Dezember 2008 um 19:55 Uhr

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