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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Webgesellschaft – Gruppe “Social Media in Unternehmen” (english)


Philipp Kasper, Jana Semzow, Carolin Unger, Steffen Ostrowski: PechaKucha-Vortrag über “Social Media in Unternehmen” (english)

Vor dem Hintergrund des Strukturwandels der Gesellschaft in eine Webgesellschaft, haben wir uns näher damit beschäftigt, was Social Media wirtschaftlichen Unternehmen „bringt“. Dazu haben wir in unserem Pecha-Kucha-Vortrag die Frage behandelt, ob Unternehmen, die Social Media nutzen, einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Unternehmen, die dies nicht tun, haben – und diese Frage anschließend mit unserem Publikum diskutiert.

So rückte seit dem Beginn des Internets immer stärker der Aspekt der Kommunikation zwischen Menschen in den Vordergrund. Allein durch diesen Wandel der Kommunikation sind wir davon überzeugt, dass die Social-Media-Nutzung für Unternehmen viele Vorteile, allerdings auch einige Risiken mit sich bringen kann.
Die Vorteile liegen hauptsächlich in der schnellen Verbreitungsmöglichkeit von bereitgestellten Informationen und der bidirektionalen Kommunikation. Denn dies gibt den Kunden die Möglichkeit, ihre eigenen Belange auch an das Unternehmen heranzuführen. Unser Vortrag, wie aber auch die anschließende Diskussion, haben verdeutlicht, dass im Umgang mit negativer Kritik insbesondere der Zeitfaktor eine große Rolle spielt – je schneller die Reaktion des Unternehmens, desto besser!
Aber auch der Werbeeffekt durch die schnelle Verbreitung von Informationen ist ein wichtiger Punkt. Der sogenannte „virale Effekt“ macht hier zufriedene Kunden zu Markenbotschaftern des Unternehmen. Aber Vorsicht, dieser Selbstläufereffekt kann auch in die falsche Richtung gehen. Wir haben dazu das Beispiel von McDonald’s und dessen #McDStorie’s behandelt, welche eine Welle von äußerst negativen Tweets nach sich zog.
Dass es aber auch Unternehmen gibt, die die Vorteile von Social Media für sich nutzen, haben wir beispielsweise an dem Auftritt des Modeunternehmens H&M auf Google+ gezeigt.
Ein weiterer Punkt wurde in der Diskussion noch eingeworfen: Dank Social Media ist es auch die gegenseitige Kontaktaufnahme von Bewerbern und dem Unternehmen viel leichter.
Unser Fazit und auch das der Diskussion ist, dass auch die Unternehmenswelt mehr und mehr in eine Webgesellschaft übergeht, es allerdings mit der bloßen Anwesenheit im Web nicht getan ist. Das Internet gibt den Unternehmen eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, die diese allerdings auch erst einmal zu nutzen wissen müssen.
Also: Social Media is hard work, but it works!

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  2. wi²-Blog @ TU Braunschweig 22. August 2012 at 10:06