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Wie würde Apple Mobilität anbieten?

Wie würde Apple Mobilität anbieten? (Link folgen)

Im Rahmen der Veranstaltung „Information und Kommunikation in der Webgesellschaft” haben wir uns mit dem Thema „Wie würde Apple Mobilität anbieten?” beschäftigt. Wobei unsere Motivation für dieses Projekt lautet: “Apple darf!”

Zunächst haben wir die gegenwärtigen Apple-Produkte vorgeführt, um Dinge wie das außergewöhnliche Design, die besondere Apple-Qualität, die Benutzerfreundlichkeit (intuitive Nutzbarkeit) etc. hervorzuheben. Abgeschlossen wurde der erste Teil mit Fakten über Apple.

Die Mobilität von Apple zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass diese nur von Apple-Nutzern (also Personen, welche Apple-Produkte besitzen) genutzt werden darf. Der “Reisende” gibt über ein bestimmtes App ein, wohin er möchte. Innerhalb weniger Sekunden wird ihm vorgelegt, welche iTransportmittel wann und wo zu nutzen sind, wobei der Nutzer keinen Einfluss darauf hat, welches Gerät er benutzen darf. Unter den zur Verfügung stehenden Transportmitteln befinden sich ein iSegway, ein iBike, eine iTrain, ein iTaxi und ein iCar. Die iTransportmittel werden über das gebuchte iPhone/iPad/iPod freigeschaltet. Abgerechnet wird wie gewohnt über den Apple-Account. Das Prinzip und auch die Produkte sind sehr einfach verständlich gehalten, sie sind zwar etwas teurer als gewöhnliche Transportmittel, bieten aber besonderes Design und außergewöhnlichen Komfort.

“Apple darf!”
Trotz der hohen Preise und relativ durchschnittlichen Qualität sind Apple Produkte sehr begehrt. Durch die 2. South-Park-Sequenz am Ende soll noch einmal das Gefühl des “dazu gehören” in der iCommunity hervorheben, egal wie teuer das Produkt ist. Die ellenlangen AGBs werden von allen Nutzern akzeptiert, trotz des Wissens, dass hier jegliche Rechte bzgl. der Privatsphäre an Apple übergeben werden (vgl. auch 1. South-Park-Sequenz). Auch unsere Idee basiert darauf Teil der iCommunity zu sein, denn nur jemand, der Apple-Produkte besitzt, darf die iMobilität nutzen. Zudem sucht Apple selbst aus, welches Produkt der Nutzer zum Erreichen seines Zieles benutzen muss. So kann ein Premium Kunde ein privates iTaxi mit extra Chauffeur bekommen (was aber auch nicht selbstverständlich ist) und ein normaler Apple User lediglich zwischen iSegway, iFahrrad und iTrain wechselt. Aber jedes der iTransportmittel unterscheidet sich selbstverständlich in Qualität und Design von üblichen Transportmitteln, sodass z.B. auch das Nutzen eines iBikes für einen Geschäftsmann zu etwas besonderem wird. In dem Sinn “be part of us, be something special, be Apple!”

Sevil Polat, Gruppe “Was würde Apple tun?”

Kommentare

  1. Vielen Dank für den Eintrag und Euer Video! Zum Thema “Mobilität” möchte ich noch drei, vier Anmerkungen nachtragen:

    1) Würde Apple die von Euch angeführten Transportmittel selber entwickeln und bauen? Mit dem iPhone, iTunes und dem Appstore wurde ja eine Plattform für Musik und Unterhaltung geschaffen – und damit eine mehr oder weniger komplette und geschlossene Wertschöpfungskette. Würde Apple also z. B. ein elektrisches iCar entwickeln und darauf warten, dass an allen Tankstellen Strom getankt werden kann? Ich denke nicht, sie würden eher versuchen, mit einem Energieanbieter ein Netz dafür selber aufzubauen. Dafür würde Apple sicherlich auch ganz neue Bedienkonzepte fürs “Tanken” und Bezahlen entwickeln – und dazu nicht unbedingt seine Kunden in diesen Entwicklungsprozess einbeziehen.

    2) Und das Bezahlen? Das sehe ich ähnlich wie Ihr: Wer etwas sofort braucht, der ist auch bereit, dafür zu zahlen. Ob es ein Musik-Album ist oder ein “Mobilitätsbedarf”. Auch dafür würde Apple sicher eine Form des Micropayments anbieten, auch für den Weg vom Seminarraum zur Mensa, mit dem von Euch vorgestellten iBike.

    3) Und das Marketing? Apple verspricht das “fortschrittlichste” Betriebssystem oder das “dünnste” Netbook. Für ein iCar würde Apple sicher einen ähnlichen Superlativ als Vision ausgeben, zum Beispiel “das umweltfreundlichste Transportmittel”. Dazu würde Apple vielleicht auch ganz neue Fahrzeuge schaffen, mit einem Motor, der direkt in den Rädern sitzt oder ähnliches. (Klingt genauso verrückt wie ein Telefon ganz ohne Tasten…! )

    4) Außerdem würde Apple die Transportmittel miteinander vernetzen, so dass sich die von Euch vorgestellten Segways, Bikes und Taxis untereinander abstimmen, ihre eigene Kommunikation führen und verknüpfte elektronische Dienste anbieten (auch über eine Art iCloud für Mobilität), oder? Und damit beim Nutzer immer weitere Bedarfe wecken…

    Ich meine also, dass sich in der Webgesellschaft neben dem offenen Web eine neue “App-Economy” immer weiter entwickelt (vgl. dazu auch: Beckmann, Dirk, 2011: Was würde Apple tun? Berlin).

    Wie gesagt, dass als Anmerkung von meiner Seite…
    Danke nochmal an die Gruppe!

  2. zu 1: wir denken uns, dass Apple das Auto-Bauen an einen der Marktführer (BMW, Audi, Mercedes…) überlassen würde, aber am Design und den Funktionalitäten die Oberhand behält. So wäre optimale Qualität gekoppelt mit atemberaubendem Apple-Design gewährleistet. Apple würde das Design auf wenige Farben und Modelle (wenn überhapt mehr als eins) beschränken und eine ausschließliche Bedienung mit Apple-Produkten festschreiben. Als weitere Funktionalität (s. auch Video) ist denkkbar, dass Apple-Produkte direkt im Auto integriert sind, oder dass ein Autopilot einsetzbar ist. Zudem (habe ich im Blogeintrag vergessen zu erwähnen) hatten wir die Idee, dass Apple für die Nutzung seiner Autos einen gesonderten iFührerschein (zusätzlich zum normalen) fordert, denn Apple darf 😉

    zu 2: genauso ist es

    zu 3: Umweltfreundlichkeit würde ich nicht unbedingt mit Apple vereinbaren. Das Marketing sollte eher auf folgende Dinge zielen: das unglaubliche Fahrgefühl, extravaganter Komfort und durch die besondere Konstruktion viel Platz im Innenraum, wobei außen der Wagen sich von der Größe nicht großartig vom Standard abweicht. Diese Punkte sollten auch durch das Video deutlich werden. Das Verrückte/unglaubliche/Innovative könnte der Autopilot sein (Konditionen: zusätzlicher iFührerschein).

    zu 4: in unserer Mobilitätsidee sind die Produkte miteinander vernetzt, jedoch schreibt Apple dem Nutzer mögliche Verknüpfungen vor und lässt somit den Nutzer an seinem internen “iCloud” für Mobilität nicht teilhaben. Je nach vorhandener Ressource und dem Kundenprofil entsprechend werden Produkte angeboten. Der Kunde soll und wird nicht mit Entscheidungen “überfordert”, das Denken übernimmt Apple, der Nutzer gibt lediglich seinen Bedarf an und wartet auf eine angebotene Lösung…

    Von Sevil Polat am 18. Juli 2011 um 15:57 Uhr
  3. Die geschlossene Wertschöpfungskette ist im Prinzip die Kernaussage des Videos. Ab (07:05) haben wir z.B. mit der Quelle des Havard Business Managers versucht zu belegen, dass Apple als Stärke die geschlossene – und damit vor allem von Apple vollständig kontrollierte – Supplychain als echten Wettbewerbsvorteil hat.

    Das ist z.B. im Vergleich zu Google besonders auffällig: Apple liefert die Updates für ihr iPhone direkt aus – Google hat das Problem der Fragmentierung (jeder einzelne Hertsteller liefert Updates, aber teils stark verspätet und nur halb fertig).

    Aus diesem Grund sind wir von der ersten Idee, dass Apple einfach nur “ein iCar” entwickeln würde abgekommen und haben uns schließlich für das “integrierte Gesamtkonzept der Mobilität” bzw den “Master Plan iMobility” mit iSegway, iBike, und iCar entschieden – welches natürlich über das iPhone oder iPad gesteuert wird.

    Einige der Dinge, insbesondere die “integrierte Mobilität”, sind allerdings auch anhand der recht begrenzten Ressourcen nur stellenweise zu sehen – z.B. haben wir kein weißes Auto gefunden und mussten den schwarzen Audi nehmen 😉

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