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wi² Blog – Wirtschaftsinformatik & Informationsmanagement

Zwitscherwand in die Vorlesung…?

Heute morgen haben wir in der Vorlesung Einführung in die Wirtschaftsinformatik von Susanne Robra-Bissantz den berühmten webzownulligen Rückkanal eingebaut, als kleines Experiment… Und haben eine Twitterwall an die Wand geworfen… Alle via Twitter gezwitscherten Zwischenrufe, Anmerkungen und Fragen zur Vorlesung, die mit dem Hashtag #ewi versehen waren, konnten so mitgelesen werden (und alle “off-topics” natürlich auch) – und die Vortragende konnte darauf direkt eingehen. Danke an alle Mitdiskutanten!

EWI

Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz: Einführung in die Wirtschaftsinformatik… Mit Twitterwall

Hat das Experiment geklappt, wie sollen wir weitermachen…?  Was sagt Ihr?

Kommentare

  1. Die Idee ist super, die Off-Topics kommen aufgrund der Anonymität natürlich recht schnell.
    Frau P.D.R.-B. hat in meinen Augen auch klar zu verstehen gegeben, dass es nicht um Blondinenwitze geht und das Feedback der Studentenhat gezeigt, dass die Meisten das genauso sehen.
    Ich glaube man kann es auf einen zweiten Versuch ankommen lassen, muss vorher aber die Konsequenz offenlegen -> “Rückkanal wird abgestellt”.
    Das ist ein Lernprozess und auch benehmen will gelernt sein.

    Nachdem DocMarten Heute in LA nochmal sehr deutlich wurde und eine Person direkt angesprochen hat war es anschließend auch sehr still da Niemand der nächste angesprochene sein wollte.

    Anzusprechen, dass es Mist ist, ist in der Anonymität des Twitter wohl nicht so stark, aber, meiner Meinung nach, doch vorhanden.

  2. Moin,
    vielleicht wäre es klug die Themen auf der Twitterwall einzugrenzen? Nur Fragen zum Thema und vielleicht weiter führende Links. Klasse wäre es dann natürlich wenn diese Links & Fragen am Ende gesammelt werden und z.B. auf einem Blog veröffentlicht werden.

  3. Die Idee von Mike finde ich gut. Ich hatte mir das auch so ähnlich gedacht.
    Wobei ich auch sagen muss, dass mich die Twitterwall doch ganz schön abgelenkt hat. Von der ersten Hälfte der Vorlesung habe ich so gut wie gar nichts mitbekommen. Das könnte natürlich auch daran gelegen haben, dass so viel geschrieben wurde und dass es etwas komplett Neues für mich war.
    Einen zweiten Versuch sollte man trotzdem starten!

  4. hi,
    ich find es ne tolle idee. allerdings war das ganze methodisch nicht so gut durchdacht. ich kann mich einfach nicht auf die folien konzentrieren wenn ich []direkt[/] daneben ne anwendung sehe, wo sich ständig was bewegt/was blinkt oder sonst was. ich denke wenn man etwas mehr platz zwischen den beamern schaffen könnte würde das schon erste abhilfe schaffen. zu den ideen die ich vorhin nach der vorlesung gehört habe (moderator der twittersachen / zensur von witzen o.ä.) – finde ich wirklich nicht gut. denke das sich nach der wirklich guten ansage von srb angekommen ist worum es ging.
    also bitte noch ein versuch !!!

  5. Ich denke auch, dass man vielleicht am Anfang ein paar Fragen reinstellt, Umfragen startet oder Ähnliches und dann das Gerät nach den ersten 10 Minuten erstmal ausstellt und vielleicht zur Mitte der Vorlesung oder zum Ende nochmal reinschaut.

    Es muss ja nicht wirklich die volle Zeit laufen.

    Von Patrick Helmholz am 3. Dezember 2009 um 15:45 Uhr
  6. Hallo,
    ich find die Idee eigentlich echt klasse. Wenn es richtig genutzt wird, denke ich auch nicht, dass es von der Vorlesung ablenken würde. Sind dann ja nicht so viele Tweets sondern nur mal einer in ein paar Minuten. Es würde die Vorlesung auf jeden Fall interaktiver machen und bietet das Potenzial kleine Fragen zwischendurch beantwortet zu bekommen oder auch Anmerkungen machen zu können.
    So neue Methoden brauchen denke ich auch Gewöhnung und Regeln, wo man dann nur hoffen kann das sie auch eingehalten werden (aber ich denke das sollte man in den Griff bekommen…)

  7. Liebe Twitterwallbegeisterte,
    wir freuen uns über die (ingesamt) positive Resonanz und werden weiter am Konzept arbeiten. Schießt also fleißig ins Gehirn (s. Neuronenmetapher http://bit.ly/5XRbNF) damit wir gemeinsam erarbeiten können wo es in Zukunft vielleicht hingeht.

    Mein Fazit des heutigen Experiments:
    Wir haben gesehen, dass eine Veränderung der Lehre an der TU Braunschweig (bzw. im Rahmen EWI Hörer) durchaus gefragt ist. Ich würde auch rückschließen, dass viele für weitreichende Methoden bereit sind.
    Dabei sollten wir immer die zwei Sichtweisen beachten: Die/der für die Lehre Verantwortliche sowie die der Lernenden. Beide Seiten haben heute Engagement und Willen gezeigt. (Vielen Dank an alle Twitternden, und speziell unserer PRof. Susanne Robra-Bissantz die sich mutig voranwagt!). Wie bei jeder Veränderung müssen wir uns langsam an die Herausforderungen annähern und Erfahrungen sammeln. Einen großen Haufen haben wir heute schon mitgenommen und wir freuen uns auf die bevorstehende Aufgabe. Wir werden in naher Zukunft sicherlich noch einiges erleben, in der Lehre. (Ihr solltet die aktuellen Entwicklungen am Institut immer fleißig verfolgen ;).

    Alex

    Von Alexander Perl am 3. Dezember 2009 um 16:08 Uhr
  8. Also erstmal ein Dickes Lob an das Lehrstuhl bzw. Institut und an die Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz!
    Echt Klasse, dass ihr mal Veränderung wagt.
    Also die Vorschläge sind eigentlich recht gut. Vielleicht nicht die ganze Vorlesung an lassen usw.
    Andererseits können plötzliche Fragen nicht ganz geklärt werden.

    Das didaktische Problem ist schwierig… Das lenkt wirklich ab. Man muss aber dazu sagen, dass es vorallem an den Witzen lag.
    Das ganze an einer andere Wand zu projezieren, sodass nicht jeder abgelenkt wird sondern nur der jeniger der das auch möchte :-), den Kopf zu Seite dreht ist auch eine idee aber Audimax lässt es nicht wirklich zu (kein Platz)

    Zensur.
    Naja…also wenn man sich doch dafür entscheidet:
    Kommentare knapp 10-15 Sekunden versetzt projezieren. Mitarbeiter überpüft die kurz und schickt die dann sozusagen weiter. Notfalls Benutzer für knapp 20-30 min sperren. Schwarze Schaffe wird es nämlich immer geben.
    Problem: Ein Mitarbeiter nötig.
    Aber Silke macht das schon 😉 Multitasking!

    Ansonsten noch mal Lob an das Team!
    Bisher wirklich einer der interessanten und didaktisch wirklich gut umgesetzte Vorlesung, die ich hatte.

    Und ein dickes DANKESCHÖN im Namen alle Studenten an Prof. Dr. Susanne Robra-Bissantz, dass Sie sich so engagiert für uns einsetzen!
    …das muss auch mal gesagt werden

  9. Achja noch eine Sache:
    heute sahs ein wenig leer aus.
    Kommisch bei so einer interessanten Vorlesung *schleim

    nein…Aus welchem Grund auch immer.
    Vegesst bei der nächsten Vorlesung (wenn ihr das Experiment wiederholt) kurz zu erläutern was letzte Vorlesung abging. Also wenn man halt direckt sagt: schreibt kein Sch… rein. werden das dann auch mehr Leute befolgen.

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  2. Brauchen wir eine “Manuel-Andrack-Didaktik”? 3. Dezember 2009 at 05:37
  3. Bildungsrevolution nach Oliver Tacke und Alexander Perl « Die Bildungsreporter 6. Januar 2010 at 02:19